Für Liebhaber und EntdeckerPräsentation in wunderschönem Ambiente

Für Liebhaber und EntdeckerPräsentation in wunderschönem Ambiente

Homburg. Im vergangenen Jahr gab's reichlich Regen zum Auftakt - in diesem Jahr, sind sich die Keramik-Markt-Organisatorinnen Anke Michalsky vom Homburger Stadtmarketing und Kirsten Schwarz von der Saarpfalz-Touristik, einig: Kaiserwetter muss her bei der elften Auflage des ersten Marktes der Saison in Homburg, der am Samstag, 28. und Sonntag, 29. März stattfindet

Homburg. Im vergangenen Jahr gab's reichlich Regen zum Auftakt - in diesem Jahr, sind sich die Keramik-Markt-Organisatorinnen Anke Michalsky vom Homburger Stadtmarketing und Kirsten Schwarz von der Saarpfalz-Touristik, einig: Kaiserwetter muss her bei der elften Auflage des ersten Marktes der Saison in Homburg, der am Samstag, 28. und Sonntag, 29. März stattfindet."In diesem Jahr haben sich 107 Aussteller aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland angesagt", informierte Kirsten Schwarz im Gespräch mit der SZ. Bei etwa 100 Ausstellern ist die Platz-Kapazität erschöpft, "mehr als um die 100 wollen wir auch nicht, der Markt muss nicht weiter ausgebreitet werden." Man gehe bewusst mit dem Keramikmarkt relativ knapp vor die Osterzeit, um den Besuchern, die erwartet werden, die Möglichkeit eines vorösterlichen Bummels zu bieten. "Da gehört einfach schönes Wetter dazu, schließlich hat Keramik-Kunst auch etwas Warmes."Auf dem historischen Marktplatz, in der Eisenbahnstraße, in Teilen der Talstraße und natürlich auf dem in diesem Jahr gut bestückten Christian-Weber-Platz werden die Aussteller ihr Angebot präsentieren. Die Bandbreite reicht vom Becher bis zur Skulptur. Tunesische Töpferkunst wird ebenso dabei sein, wie Mosaik-Tische oder auch Schmuck aus Keramik, der sich stetig steigender Beliebtheit erfreut. Und wer den Besuch des Keramikmarkts auch noch mit einem Einkaufsbummel in Homburg verbinden will, kann dies tun: Der Sonntag ist verkaufsoffen, von 13 bis 18 Uhr haben Homburger Fachgeschäfte geöffnet.Anke Michalsky unterstrich die Bedeutung der Großveranstaltung für die Stadt: "Der Keramikmarkt ist mittlerweile eine feste Institution geworden, die nicht mehr wegzudenken ist aus der Stadt." Angeboten werden Gebrauchskeramik ebenso wie künstlerische Keramik. Der Homburger Markt ist an beiden Tagen jeweils von zehn bis 18 Uhr geöffnet. Zeit genug also für einen Bummel, bei dem man sich für Ostern inspirieren lassen kann. In jedem Jahr sind auf dem Keramikmarkt in Homburg neue Gesichter unter den Künstlern zu sehen. Ganz wichtig sind aber auch Stammgäste, die zum Teil schon seit Jahren nach Homburg kommen. Zu ihnen gehört Petra Cicciari (Foto: Degott) vom Bierbacher Kunstkeller. SZ-Praktikantin Lisa Caroline Schuler sprach mit ihr über den Keramikmarkt. Was ist der besondere Reiz am Keramikmarkt in Homburg?Cicciari: Das wunderschöne Ambiente am Marktplatz macht den Keramikmarkt aus. Auch die Aussteller aus vielen Regionen in Deutschland sind spannend, wie etwa Künstler aus der "Tonmetropole" Höhr-Grenzhausen oder aus Berlin. Wo liegt der Unterschied zu anderen Märkten?Cicciari: Der Markt wird von der Stadt Homburg und der Saarpfalz-Touristik sehr gut organisiert.Außerdem wird in Homburg sehr viel Wert auf Originalität gelegt und die schönsten Stände werden darüber hinaus prämiert.Was genau zeigen Sie auf dem Markt?Cicciari: Wir verkaufen naturnahe, handmodellierte Skulpturen aus Ton, welche wir mit Aufbau-Technik herstellen. Auch Marionetten fertigen wir an, diese werden aus Ton und aus Modelliermasse geformt.Was gefällt Ihnen besonders an ihrer künstlerischen Arbeit?Cicciari: Es ist toll, mit den eigenen Händen Figuren entstehen zu lassen, die zuvor lediglich im Kopf existierten. Insbesondere die Formgebung an Gesicht, Händen und Füßen bei den ausdrucksvollen Marionetten ist ein spannender Prozess.