Für die Kleinsten gab es ein Karussell

Für die Kleinsten gab es ein Karussell

Kirmes in Kirrberg. Das hat eine lange Tradition. Und so wurde auch am Wochenende traditionell die Kerwe mit Kirmesstrauß, Umzug, Kerweredd und Fahrgeschäften gefeiert. Daran hatten nicht nur die Erwachsenen ihren Spaß. Auch an die Kinder wurde gedacht.

Sonntagnachmittag: Ortsmitte Kirrberg . Tische und Bänke stehen am Straßenrand. Vor Verkaufsbuden für Essen und Getränke haben sich zahlreiche Menschen versammelt und warten gespannt. Die Kerb in diesem Homburger Stadtteil ist angesagt, und in Kirrberg hat die Kirmes Tradition - mit allem was dazu gehört. Kirmesstrauß, Umzug, Kerweredd und auch Fahrgeschäfte gehören weiterhin fest ins Programm, so auch an diesem Wochenende.

Elf Kerwejungs und drei Kerwemädels kam mit ihrem stattlichen Strauß, den sie in vielen Stunden Arbeit mit 25 000 bunten Bändchen verziert hatten. Der Höhepunkt der Kirmes am Sonntag war der feierliche Einmarsch der Straußmädels und -buwe am Nachmittag. Mit viel Kraftaufwand wurde der Kewerstrauß an der Außenseite des Gasthauses "Zur alten Post" angebracht. Dann konnte es los gehen: Kerwepfarrer Mario Kratz präsentierte sechs heitere Episoden aus dem Ortsgeschehen von Kirrberg der vergangenen Monate. Auch der Bau der Windräder in unmittelbarer Nähe des Ortes war ein Thema. "Das Thema Windenergie ist auch bei den Straußbuben aktuell", erklärt Mario Kratz. Am Kerwebaum wurde an der Spitze ein kleiner Windsack befestigt. Nach der Rede war bei den Kerwemädels und -jungs und auch nicht wenigen Besuchern der Besuch der Partie des SV Kirrberg gegen die SG Blickweiler/Breitfurt angesagt. Kerwerspiele sind nicht nur bei den Fußballfans, sondern auch bei den Fußballern sehr beliebt. Ein Sieg ist dann natürlich etwas Besonderes, denn dann gibt es gleich einen doppelten Grund zum Feiern: die Kerb und der Erfolg der Fußballmannschaft. Auch das passte am Sonntag in Kirrberg . Der SV gewann vor mehr als 400 Zuschauern in der Landesliga Ost mit 3:0 und ist weiterhin Tabellenzweiter.

Indessen durften sich die Kirmesfreude freuen, dass in unmittelbarer Nähe der Schule ein Autoscooter, ein Kinderkarussell, ein Schießstand und ein Stand für Spielsachen aufgebaut waren. "Immerhin kann man auch seinen Kindern hier noch etwas bieten. Das ist inzwischen längst nicht in allen Ortsteilen bei der Kirmes üblich", erklärt Familienvater Seibert, der mit seiner Frau auf Verwandtenbesuch in Kirrberg war. "Nach Kirrberg kommen wir sehr gerne jedes Jahr just zu den Kirmestagen", meinte Rebecca Seibert. Ihre beiden Söhne, der eineinhalbjährige Max und sein vier Jahre alter Bruder Paul fanden jedenfalls ihren Spaß in den Fahrzeugen auf dem Kinderkarussell.

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