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Osterkirmes: Für die Besucher ging es hoch hinaus

Osterkirmes : Für die Besucher ging es hoch hinaus

Die Homburger Osterkirmes profitierte von dem frühsommerlichen Wetter und einigen attraktiven Fahrgeschäften.

Bei idealem Wetter mit herrlichen Sonnenschein kamen die Besucher der Homburger Osterkirmes voll auf ihre Kosten. Die Auswahl an Fahrgeschäften für Groß und Klein sowie Unterhaltungsmöglichkeiten waren im Vergleich zu den Vorjahren diesmal noch größer. Ein kleiner Verkaufsmarkt mit Lederartikeln und Kleidung lud zum Ostershopping ein.

 Viele Familien waren am Ostersonntag auf den Beinen. „Für Jeden ist etwas dabei“, meinte Klaus Oberer, der mit seiner Frau und den beiden Töchtern auf dem Kirmesplatz unterwegs war. Zunächst ging es ür die beiden Mädchen ins Kinderkarussell, dann gab’s leckere Zuckerwatte. Für Schwindelfreie gab es gleich drei Möglichkeiten zum Nervenkitzel: An einem Fahrgeschäft konnte man Platz nehmen, anschließend ging es quer rechts und links und dazu hoch und runter. Im „Chaos“ sollte man einen keinen empfindlichen Magen haben, denn hier ging es nicht nur hoch über den Kirmesplatz, sondern die Gondel drehte sich in allen Richtungen. Teilweise ging es kopfüber nach unten. Gemütlicher war es im großen Riesenrad. Aus 20 Metern Höhe hatte man einen herrlichen Blick nicht nur über das Osterkirmesgeschehen, sondern auch auf die umliegende Innenstadt.

 Barbel Klein war mit ihrem sechsjährigen Sohn Matthias unterwegs. „Klasse, hier gibt es schon etwas zu erleben. Für Abwechslung ist reichlich gesorgt“, meinte sie, und für ihren Sohn wurde es spannend beim Entenangeln. Aus einem kleinen Wasserkanal galt es, bunte Enten heraus zu fischen. Glück war dann angesagt, denn unter jeder Ente war eine Punktzahl versteckt. Je mehr Zähler man so herausfischte, desto höher war dann der Gewinn. Geschick war auch an einem anderen Stand angesagt. Zehn Blechdosen galt es, mit drei Würfen komplett abzuräumen. Kein leichtes Unterfangen, wie auch der Wurf mit Tischtennisbällen in kleine und flache Glasschälchen. Ein Kunststück, wem es gelang, den Pingpongball so zu werfen, dass er nicht auf dem Boden zurücksprang.

 Wer lieber Luftballons zum platzen bringen wollte, fand auf der  Homburger Osterkirmes ebenfalls seine Möglichkeit, während selbstverständlich ein Autoscooter nicht fehlen durfte. An einem Schießstand konnte man seine Zielgenauigkeit überprüfen. Seine Kräfte testeten die Besucher an einer Boxbirne. „Der Besuch hat sich auf jeden Fall gelohnt. Ich komme gerne morgen wieder“, meinte Falk Steiner, denn auch zum Verweilen mit Getränken und Essen war gut gesorgt, ein kleiner Biergarten lud zum Besuch ein.