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Führung durch die Klosterruine Wörschweiler

Führung : Auf den Spuren der Mönche des Klosters Wörschweiler

(red) Natürlich kann man auch auf eigene Faust die Ruinen des ehemaligen Klosters Wörschweiler erkunden. Es gibt Schautafeln, die dem Besucher helfen, das ehemalige Kloster kennenzulernen. Aber über das Leben der Mönche erfährt man dabei nicht viel.

Wer sich insbesondere dafür interessiert, der sollte an einer Führung mit Stadtführer Hans-Jürgen Bechert teilnehmen, die im Rahmen der Stadtführungen Homburg durchgeführt wird.

Sie findet statt am Samstag, 21. März, ab 14.30 Uhr. Die Teilnehmenden treffen sich auf dem Dorfplatz in Wörschweiler. Gutes Schuhwerk sollten sie dabei haben. Die Führung dauert etwa zweieinhalb Stunden und endet an der Walpurgiskapelle in Gutenbrunnen. Hier wird die Geschichte des Schlösschens Luisenthal in den Blick genommen.

Besonderen Schwerpunkt wird Hans-Jürgen Bechert bei der Erklärung der Geschichte des Klosters auf das Verhältnis des Klosters zum Herzogtum Zweibrücken legen. Dabei soll es um die Frage gehen, wie die letzten Jahre des Klosters vor der Säkularisation aussahen. Welche Rolle spielte damals der Abt Nikolaus und Herzog Wolfgang von Zweibrücken?

Neben der Erkundung der Gebäude und deren Funktion will Hans-Jürgen Bechert auch die Wirtschaftsgeschichte des Klosters darstellen, denn gerade in diesem Bereich war das Kloster erfolgreich.

Eine Anmeldung zu der Stadtführung ist erwünscht bei der VHS Homburg, Tel. (0 68 41) 101-106 oder im Amt für Kultur und Tourismus, Tel. (0 68 41) 101-821, E-Mail unter ramona.magold@homburg.de Die Kosten betragen pro Person acht Euro, Kinder bezahlen vier Euro.