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Führung durch das Kloster Wörschweiler am 21. März

Eintritt kostet acht Euro : Erfolgreiche Wirtschaftsgeschichte

Interessante Führung zur Klosterruine in Wörschweiler am 21. März.

Der Graf Friedrich von Saarwerden war Eigentümer des Bergrückens oberhalb des Dorfes Wörschweiler. Er und seine Frau Getrud fanden diesen Platz so schön, dass sie hier begraben sein wollten. So beschlossen sie zu Beginn des zwölften Jahrhunderts, auf dem Berg ein Kloster zu errichten. Sie setzten sich mit dem Kloster Hornbach, das schon gut 400 bestand, in Verbindung und stifteten die Geldmittel, die zur Errichtung einer kleinen Kirche und eines kleinen Klosters notwendig waren. Die Benediktiner 1131 konnten sie die Kirche einweihen und mit ihrem Dienst beginnen.
Doch schon 40 Jahre später übernahmen die Zisterzienser das Kloster. Nun begann eine recht erfolgreiche Wirtschaftsgeschichte, die schließlich auch dazu führte, dass die Landesherren Begehrlichkeiten am Klosterbesitz entwickelten.

Heute ist vom Kloster Wörschweiler nur noch wenig übrig geblieben. Dennoch lohnt sich ein Besuch der Anlage. Besonders bei einer Führung kann das Leben der Mönche und die Geschichte des Klosters wieder lebendig werden. Eine solche Führung findet am Samstag, 21. März, um 14.30 Uhr statt. Führer ist Stadtführer Hans-Jürgen Bechert. Die Teilnehmenden treffen sich auf dem Parkplatz in der Dorfmitte von Wörschweiler. Es handelt sich um eine Veranstaltung der VHS Homburg, Telefon (0 68 41) 10 11 06 oder vhs@homburg.de,  sowie dem Amt für Tourismus, Telefon (0 68 41) 10 18 21 oder per E-Mail ramona,magold@homburg.de. Eine Anmeldung ist erwünscht.

Die Teilnehmenden sollten mit gutem Schuhwerk ausgerüstet sein, da die Führung an der Walpurgiskapelle in Gutenbrunngen enden wird. Auch hier gibt es viel zu berichten über die Zeit der Zweibrücker Herzöge – besonders über den Herzog Gustav Samuel Leopold und den Herzog Christian IV., der hier eine Porzellanmanufaktur gründete.  Die Teilnahmegebühr: acht Euro.