Friedenslicht wird von den Pfadfindern gebracht

Friedenslicht wird von den Pfadfindern gebracht

Das Licht des Friedens, das in Betlehem entzündet wurde, wird von den Pfadfindern über Speyer bis nach Homburg gebracht. Heute kommt das Licht am Forum an, wo es vom Oberbürgermeister und vom Landrat erwartet wird.

. Am 13. Dezember wurde das Friedenslicht aus Betlehem von den Homburger Pfadfindern im Rahmen eines Gottesdienstes in der Speyerer Gedächtniskirche feierlich verteilt und dann nach Homburg gebracht.

In diesem Jahr haben die Pfadfinder die Ehre, das Friedenslicht am heutigen Mittwoch, 16. Dezember, an den Homburger Oberbürgermeister und an den Landrat des Saarpfalzkreises zu überreichen. Um 15.30 Uhr findet die Veranstaltung im Landratsamt statt. Am gleichen Tag wird um 18 Uhr das Friedenslicht an die Besucher des Homburger Weihnachtsdorfes auf dem Christian-Weber-Platz verteilt.

Die Kindertagesstätte in Kirrberg hatte schon gestern eine Friedenslichtfeier veranstaltet, die die Pfadfinder gestern besucht und dort schon einmal das Licht aus Betlehem verteilt haben. In Bruchhof wird das Friedenslicht am Samstag 19.Dezember um 18 Uhr im Rahmen eines Gottesdienstes in der Pfarrkirche ausgeteilt. Zu allen Veranstaltungen sind alle Pfadfinder sowie Eltern und Freude und Gäste eingeladen.

Die Flamme wurde in der Geburtsgrotte Jesu Christi in Betlehem entzündet und von Vertretern der anerkannten Pfadfinderinnen- und Pfadfinderverbände in Wien abgeholt. Per Zug wurde das Licht am Sonntag, 13. Dezember, in über 30 zentrale Bahnhöfe in Deutschland getragen: von München bis Kiel und von Aachen bis Görlitz - sowie in andere Länder Europas und sogar bis nach Amerika. Bereits seit 1994 beteiligen sich deutsche Pfadfinder an der Aktion, die auf eine Initiative des ORF Linz zurückgeht, der bis heute das Licht in Betlehem abholt. Als Symbol für Frieden, Wärme, Solidarität und Mitgefühl soll das Licht an alle "Menschen guten Willens" weitergegeben werden. Wer das Licht empfängt, kann damit selbst die Kerzen von Freunden und Bekannten entzünden, damit an vielen Orten ein Schimmer des Friedens erfahrbar wird, auf den die Menschen in der Weihnachtszeit besonders hoffen.