Ausstellung : Die Vögel aus unserer Heimat in Bildern

Im Frauenforum am Scheffelplatz sind Bilder von Rosemarie Kappler bis 23. August zu sehen.

Ob Blaumeise oder Grünspecht, Rotmilan oder Braunkehlchen, Gelbspötter oder Schwarzstorch, die Vogelwelt ist bunt. Der Rückgang der Vogelpopulationen sei allerdings gewaltig, auch im Saarland, heißt es in einer Mitteilung. Eine Ausstellung im Frauen-Forum am Scheffelplatz, die das Frauenbüro des Kreises in Kooperation mit der Frauenbeauftragten der Stadt Homburg ab Mittwoch, 21. August, zeigt, macht auf diese unheilvolle Entwicklung aufmerksam. Die Vernissage beginnt um 18 Uhr. Im Anschluss lädt das Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises gemeinsam mit dem Verein Frau und Gesellschaft zu einem Umtrunk mit kleinem Imbiss ein, wobei Gelegenheit besteht, in lockerer Atmosphäre mit der Fotografin ins Gespräch zu kommen.

Ein Anliegen der Journalistin und Pressefotografin Rosemarie Kappler ist die Sensibilisierung für die Artenvielfalt. Dazu hat sie die heimische Vögel- und Insektenwelt in beeindruckenden Bildern festgehalten. Einer der Hauptgründe für den Artenschwund sei das Einbrechen des Nahrungshaushaltes, heißt es. Insekten – und damit auch die unzähligen Falter – seien wichtig für die Pflanzenbestäubung und gleichzeitig eine wichtige Nahrungsquelle für die Vogelwelt. Ob Windräder eine Auswirkung haben, wird in der Ankündigung nicht thematisiert, dennoch ist die Diskussionen um Ursache und Wirkung von Insekten- und Vogelrückgang in vollem Gang und wirde oft emotional geführt. Aufrütteln möchte auch die Ausstellung, indem sie die Bilder für sich sprechen lässt. Der Titel wurde bewusst verfremdet, um zu irritieren und damit auf dieses wichtige Thema aufmerksam zu machen.

Im Rahmen der Art-Mosphäre am 24. August in Homburg wird von 10 bis 17 Uhr eine Mitmachstation für Groß und Klein angeboten, bei der Rosemarie Kappler und die Kunsterzieherin Gisela Omlor die Teilnehmenden anleiten. Den ganzen Tag über besteht die Möglichkeit, sich im Café Frauenzimmer kulinarisch verwöhnen zu lassen.