Frauen-Power beim Springturnier des RFV Homburg

Frauen-Power beim Springturnier des RFV Homburg

Die saarländischen Reiterinnen hatten vergangenes Wochenende beim Springturnier des RFV Homburg gut lachen. Sie räumten bei dieser dreitägigen Freilandveranstaltung mächtig ab und besiegten die männliche Konkurrenz teils eindrucksvoll. Erfolgreichste Schleifensammlerin war Anuschka Zewe vom RV Schaumberg. Sie gewann souverän die höchste Prüfung, das S*-Springen mit Siegerrunde. "Hier waren immerhin 38 Reiter am Start, von denen sich zehn für den zweiten Umlauf qualifizierten", informierte Meldestellenleiterin Martina Muthweiler. Sie war mit der Bilanz zufrieden - schließlich spielte am Sonntag ja auch die deutsche Nationalmannschaft um 18 Uhr ihr Achtelfinale gegen die Slowakei (3:0). "Damit keiner dieses Fußballspiel verpasst, hat der Veranstalter das Hauptspringen extra vorgezogen", ergänzte Muthweiler schmunzelnd.

Zewe und ihr Erfolgspferd Minou bewältigten den Parcours in gerade einmal 37,03 Sekunden ohne Abwurf. An dieser Zeit biss sich Wolfgang Schmidt von der RSG Barbarossa Kaiserslautern die Zähne aus, obwohl er selbst für flotte Ritte bekannt ist. Mit seinem Null-Fehler-Ritt in 37,43 Sekunden blieben der Altmeister und seine Stute Chiquita als Zweite hinter Zewe. Dritter wurde Brian Klimutta, ein Vereinskamerad von Schmidt. Im Sattel von New-Cantea beendete der Teenager den Kurs ohne Abwurf in 38,88 Sekunden. Schmidt konnte es aber gelassen nehmen, hatte er zuvor doch bereits das S*-Springen gewonnen. Auf Chilli Pepper hatte er deutlich vor Anne Oberle (RFV Zweibrücken) gesiegt - sie wurde mit Ferruccio und Crunchip Zweite und Dritte.

Zu den erfolgreichen Saarländerinnen gehörten auch Beate Schmitt und Lena Catharina Soltau vom RFV Neunkirchen-City. Beide holten sich je drei Siege. Eine tolle Premiere feierte Jelte Blaß, Nachwuchsreiterin von der RSG Berghof-Einöd: Mit gerade einmal 13 Jahren holte sie ihren ersten Sieg in einem M*-Springen.

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