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Fragen und Antworten zur Corona-Impfung bei einer Krebserkrankung

Inforeihe des Vereins Miteinander gegen Krebs : Auch bei einer Krebserkrankung sollte man sich impfen lassen

Format soll in einigen Wochen wiederholt werden. Dies sind die Antworten zu einigen zentralen Fragen, die an dem Abend gestellt wurden.

Gut eineinhalb Stunden lang ging es im Livestream des Infoabends „Fragen an die Experten“ um das große Thema Corona-Impfung. Initiiert wurde dieser vom Verein „Miteinander gegen Krebs“. Rede und Antwort stand der Homburger Virologe Dr. Jürgen Rissland vom Uniklinikum, erörtert wurde dies zusammen mit der Vereinsvorsitzenden Maria Cacacciola-Ketter. Die Fragen konnten vorab eingesandt und auch noch während des Termins im Chat gestellt werden.

Schon jetzt steht fest: Das Format soll es in einigen Wochen noch einmal geben, auch dann soll Dr. Rissland hier Antworten geben. Schon deshalb, weil sich der Stand in Sachen Impfungen sehr schnell ändern kann, das zeigen beispielsweise die immer neuen Diskussionen um das Astrazeneca-Vakzin. Dadurch stellen sich wiederum andere Fragen.

Wer den aktuellen Infoabend im Ganzen nachhören möchte: Der Vortrag ist auf dem You-Tube Kanal des Vereins weiterhin zu sehen. Man findet ihn auch auf dessen Homepage. Besprochen wurden an dem Abend unter anderem diese Fragen:

 Kann man sich bei einer Krebserkrankung überhaupt impfen lassen?

Antwort: Ja, man sollte sich auch bei einer Krebserkrankung impfen lassen. Hierzu gibt es eine klare Stellungnahme der Hämatoonkologischen Gesellschaft. Die Diagnose Krebserkrankung ist grundsätzlich keine Kontraindikation für die Corona-Impfung.

Zu welchem Zeitpunkt ist eine Impfung bei einer Krebserkrankung möglich, schon während der Therapie oder erst danach?

Antwort: Man sollte mit dem behandelnden Onkologen den richtigen Zeitpunkt besprechen. Grundsätzlich ist es möglich, die Impfung in den so genannten Chemo-freien-Intervallen durchzuführen. Eine Bestrahlungstherapie ist grundsätzlich auch keine Kontraindikation eine Impfung nicht durchzuführen, aber auch da ist die Abstimmung mit den behandelnden Ärzten, den richtigen Zeitpunkt zu wählen, wichtig. Man muss also mit der Durchführung der Impfung gegen Corona nicht warten, bis die Therapie beendet ist. Es ist eine Frage und Koordination diese zum richtigen Zeitpunkt durchzuführen.

 Braucht man ein spezielles Attest zur Vorlage im Impfzentrum?

Antwort: Nein, das benötigt man nicht.

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