Anmeldung jetzt möglich Firmenlauf Homburg – Vorbereitungen für eine große Lauf-Party

Homburg · Am 11. Mai geht es in Homburg beim Firmenlauf zunächst auf die Fünf-Kilometer-Runde durch die Innenstadt, dann wird gefeiert. Die Organisatoren hoffen, dass viele Teilnehmer zurückkommen, die im Vorjahr noch zögerlich waren.

Schon im vergangenen Jahr, als der Firmenlauf Homburg nach der Corona-Zwangspause wieder live stattfinden konnte, war jede Menge los. Diesmals gehen die Starterinnen und Starter am 11. Mai wieder auf die Strecke.

Schon im vergangenen Jahr, als der Firmenlauf Homburg nach der Corona-Zwangspause wieder live stattfinden konnte, war jede Menge los. Diesmals gehen die Starterinnen und Starter am 11. Mai wieder auf die Strecke.

Foto: Thorsten Wolf

Die Form der Auftakt-Pressekonferenz haben sie noch einmal im Online-Format gewählt. Doch das große Laufereignis selbst soll wieder live ablaufen und komplett ohne Einschränkungen.

Das bedeutet: Am Donnerstag, 11. Mai, um 18 Uhr wird es voll werden in der Homburger Innenstadt beim 11. Firmenlauf mit dem gewohnten Startpunkt auf der Talstraße. Mitarbeiter, Auszubildende und Vorgesetzte werden von hier aus gemeinsam auf die Fünf-Kilometer-Laufstrecke gehen und danach bei einer Party ihren sportlichen Erfolg feiern. Dazu gibt es das passende Rahmenprogramm mit Musik und Moderator und bevor es losgeht mit einem gemeinsamen Aufwärmen.

Vorfreude aufs Live-Event

Den Organisatoren des Laufs, der Agentur „N Plus Sport“ und auch Bürgermeister Michael Forster ist die Erleichterung selbst über den Bildschirm anzumerken, dass sie nun eben nicht mehr auf Ampel-Systeme je nach Pandemielage und komplett virtuelle Lösungen zurückgreifen müssen. Schon im vergangenen Jahr war man ja wieder gemeinsam und live unterwegs – und dies bei bester Stimmung.

„Veranstaltungen wie der Firmenlauf sind Gold wert“, unterstrich dann auch Forster, es sei wichtig, dass es sie gibt, um Netzwerke zu gründen, sich kennenzulernen. Die digitalen Zeiten seien zwar da, das sei auch gut so. Bürger und Mitarbeiter erwarteten dies, etwa mit Blick auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Leute wollen sich auch mal in den Armen liegen

Aber das wahre Leben spiele sich auch bei solchen Veranstaltungen ab, gerade nach Corona sei sehr deutlich geworden, „dass die Leute das wollen“: miteinander in Kontakt treten, sich mal in den Armen liegen. Er möchte am 11. Mai selbst mitten drin stehen. Den Termin für den Startschuss habe er sich schon geblockt. Mitlaufen werde er allerdings nicht. Das schaffe er noch nicht, habe sich aber fest vorgenommen, auch einmal mitzumachen.

Ralf Niedermeier, Geschäftsführer der veranstaltenden Agentur „N plus Sport“, unterstrich, die Pandemie sei, was die Organisation von Veranstaltungen angehe, in den Hintergrund gerückt. Hier herrsche Normalzustand, es könne wieder geplant werden. Im vergangenen Jahr seien beim Firmenlauf weniger Teilnehmer an den Start gegangen als in Vor-Corona-Zeiten, er gehe aber davon aus, dass die übrigen zurückkommen.

Veranstalter hofft auf mehr als 4000 Starter

Die Nachfrage aus den Unternehmen nach Informationen sei bereits sehr hoch. „Das stimmt uns sehr optimistisch.“ Und er hatte auch die Zahlen parat: 2019, als eine Pandemie noch gar kein Thema war, konnte der Firmenlauf 5600 Teilnehmerinnen und Teilnehmer begeistern, 2022 seien es dann mit 2500 deutlich weniger gewesen. Dazwischen lagen allerdings auch zwei Jahre, in denen man auf virtuelle Varianten mit einem Wir-Gefühl per App zurückgreifen musste. Nun peile man die Marke von 4500 Startern an, dass es etwas weniger seien, liege unter anderem daran, dass sich die Saar-Universität nun eher nach Saarbrücken orientiere und dort auf die Strecke gehen werde.

Am Grundkonzept des Homburger Laufs halte man fest, mit ein paar kleineren Neuigkeiten. So soll das Thema Nachhaltigkeit stärker in den Fokus gerückt werden. Die Anreise per Bus und Bahn habe man ohnehin gefördert, jetzt werde es eigene Fahrradabstellplätze geben.

Die Möglichkeit, per Lauf-App auch aus der Ferne teilzunehmen, gebe es zusätzlich, das sei gedacht für Mitarbeiter aus weiter entfernten Niederlassungen oder diejenigen, die auf Dienstreise oder am Termin gerade im Urlaub seien. Sie hätten dann ein Zeitfenster von fünf Tagen, um an einem beliebigen Ort auf eine Fünf-Kilometer-Runde zu gehen.

Charity-Gedanke gehört dazu

Festhalten werde man beim Lauf zudem am Charity-Gedanken, ein Euro pro Teilnehmer werde gespendet, ein Teil gehe an Homburger Vereine, der andere an „Plan International Deutschland“. Das Kinderhilfswerk will das Geld für Kinder in Uganda verwenden, um deren Schulausbildung zu verbessern, sagte für dieses Laura Steiner, die ebenfalls zugeschaltet war. Sie skizzierte kurz, wie katastrophal die Lage dort ist. Klassenzimmer seien hier überfüllt, manchmal mit bis zu 130 Kindern pro Klasse, die Ausstattung miserabel, viele Lehrer unzureichend ausgebildet. Hier will man nun mit Ausstattung und Fortbildungen helfen.

Es ist also ein komplettes Paket, das dieser Firmenlauf bieten will: Sport, Gemeinsamkeit, Party und die Idee, damit auch anderen ein bisschen zu helfen.

Allen, die mitmachen wollen, bleibt noch etwas Zeit. Gemeinsam mit der Laufschule Saarpfalz biete man Lauftreffs an, in denen sich neben versierteren Läufern auch blutige Anfänger auf die fünf Kilometer vorbereiten könnten, sagte Niedermeier. Denn der Firmenlauf sei das einzige Laufevent auch für Nichtläufer, so der Organisator.

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