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Firma Michelin vergibt Stipendien an zwei Studierende der Elektrotechnik

Firma vergibt Stipendium : Junge Talente werden gefördert

Es ist bereits eine gute Tradition, dass die Firma Michelin Stipendien vergibt. Diesmal profitieren davon die beiden deutsch-französischen Elektrotechnik-Studenten Silvan Reigue und Sina Tabassomi.

Michelin fördert bereits im sechsten Jahr in Folge Studierende der Deutsch-Französischen Hochschule (DFH). In diesem Jahr profitieren zwei Studierende der Fachrichtung Elektrotechnik von dem Michelin-DFH-Stipendium: Diesmal sind es die beiden deutsch-französischen Bachelorstudenten Silvan Reigue und Sina Tabassomi.

„Diversität schafft Innovationskraft, fördert Kreativität, Offenheit und Lernfähigkeit – von diesen Vorteilen der Vielfalt profitieren wir im interkulturellen Arbeitsumfeld von Michelin täglich. Als französisches Unternehmen in Deutschland freut es uns ganz besonders, junge Talente beider Länder zu fördern“, betont Thomas Hoffmann, Personalleiter Michelin Homburg. Neben dem Fachwissen „bringen die Stipendiaten auch interkulturelle und sprachliche Fähigkeiten mit, die wir sehr schätzen“, so Hoffmann weiter.

Die beiden Studenten Silvan Reigue und Sina Tabassomi unterzeichneten am 10. April ihre Stipendienverträge in der Villa Europa in Saarbrücken, dem Sitz der DFH.

„Die Michelin-DFH-Stipendien zeichnen nicht nur die exzellenten Leistungen unserer Studierenden aus, sondern bieten ihnen auch die einmalige Gelegenheit, sich einem sehr erfolgreich grenzübergreifend tätigen Unternehmen vorzustellen und ihren Lebenslauf gegebenenfalls durch ein Praktikum oder eine unternehmensbezogene Abschlussarbeit zu bereichern“, erläuterte Professor Olivier Mentz, Vizepräsident DFH. „Wir freuen uns sehr über die Fortführung dieser langjährigen Kooperation mit dem Michelin-Werk in Homburg, die immer wieder gezeigt hat, dass beide Seiten davon gleichermaßen profitieren.“

Im Rahmen des Kooperationsvertrags zwischen Michelin Homburg und der DFH fördert das Reifenwerk jährlich mindestens zwei Studierende der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Saarbrücken (HTW), die in einem deutsch-französischen Studiengang am DFHI eingeschrieben sind, für eine Dauer von zehn Monaten mit 300 Euro im Monat. Die Kooperation wurde am 22. Januar 2014, dem Tag der deutsch-französischen Freundschaft, ins Leben gerufen. Insgesamt zwölf deutsche und französische Stipendiaten profitierten bisher von der Unterstützung, teilte das Unternehmen dazu weiter mit.

Übrigens war die Keimzelle der Deutsch-Französischen Hochschule mit Sitz in Saarbrücken tatsächlich an der HTW in Saarbrücken, nämlich genau bei der Einrichtung, von der die beiden jetzt geförderten Studenten profitieren. Denn ursprünglich gab es dort das Deutsch-Französische Hochschulinstitut (DFHI/ISFATES), das im September 1978 als Kooperation zwischen der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (HTW) und der Universität Metz gegründet und mit einem Staatsvertrag zwischen beiden Ländern besiegelt wurde. Es war damit die älteste und auch erfolgreichste Einrichtung im Rahmen der deutsch-französischen Hochschulzusammenarbeit.

Das DFHI bietet, wie alle Studiengänge unter dem Dach der DFH, den Studenten voll integrierte binationale Studiengänge an. Es handelt es sich dabei in der Hauptsache um Fächer wie Elektrotechnik, Maschinenbau und Betriebswirtschaft sowie Bauingenieurwesen, Informatik und Logistik. Dabei wechseln die Studenten gemäß Lehrplan von der HTW Saarbrücken an die Universität Metz und umgekehrt.