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Finanzspritze für den Kampf gegen die Krankheit

Finanzspritze für den Kampf gegen die Krankheit

Homburg. Vor mehr als 30 Jahren haben betroffene Eltern, Ärzte und Kinderkrankenschwestern die Elterninitiative krebskranker Kinder im Saarland gegründet. Ziel war und ist es heute immer noch, sich um betroffene Eltern und Kinder zu kümmern und dafür zu sorgen, dass sie in ihrer schwierigen Lebenssituation tagtäglich gut versorgt werden

Homburg. Vor mehr als 30 Jahren haben betroffene Eltern, Ärzte und Kinderkrankenschwestern die Elterninitiative krebskranker Kinder im Saarland gegründet. Ziel war und ist es heute immer noch, sich um betroffene Eltern und Kinder zu kümmern und dafür zu sorgen, dass sie in ihrer schwierigen Lebenssituation tagtäglich gut versorgt werden. Mit den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern sowie der finanziellen Unterstützung durch Spenden hat die Initiative in all den Jahren vieles erreicht: Das onkologische Zentrum der Homburger Kinderklinik wurde kindgerechter gestaltet, medizinische Ausstattungen optimiert, Forschungen intensiviert, das Team der Ärzte und Pflegekräfte verstärkt, Spieleinrichtungen für die jungen Patienten geschaffen, Wohnbereiche für ihre Familien angeschlossen, die psychologische Betreuung verbessert sowie die häusliche Nachsorge ausgebaut. Doch es bleibt immer noch viel zu tun.Daher war die Spende der Siemens-Niederlassung in Höhe von 2500 Euro sehr willkommen, welche deren Leiter Achim Pecka gestern im Beisein von Jasmin Steinmetz von der Kontaktstelle der Elterninitiative und Maria Hippler vom externen Pflegedienst des Kinderonkologiezentrums des Saarlandes im Elternwohnhaus auf dem Gelände des Uniklinikums an den Vorsitzenden der Elterninitiative, Michael Schneider, und dessen Stellvertreterin Ina Ruffing überreichte. Die Spende werde man für den Sozialfonds einsetzen und damit Familien unterstützen, die durch die Krebserkrankung ihres Kindes in finanzielle Notlage geraten seien, teilte Ruffing mit. "Das Geld komme in einen so genannten Feuerwehrtopf", ergänzte Vorsitzender Michael Schneider. "Wir bemühen uns bei unserer Spendentätigkeit um gezielte Hilfe vor Ort und wählen die caritativen Einrichtungen bewusst aus", betonte Pecka. So leiste die Elterninitiative krebskranker Kinder bemerkenswerte Arbeit, da sie Betroffenen in schwierigen Lebenslagen Hilfe leistet und Beratung sowie Betreuung bereitstellt", fügte er hinzu.

Die Villa Kunterbunt verschaffe kranken Kindern und deren Eltern eine Rückzugsmöglichkeit aus dem medizinischen Alltag und biete eine große Auswahl an Aktivitäten, erklärte Pecka, der sich bei einem Rundgang durch den Eltern- und Geschwisterwohnbereich verschaffen konnte. Siemens habe in der Region Mitte, zu der neben der Niederlassung Saarbrücken auch die Geschäftsstellen und Niederlassungen in Frankfurt, Mannheim, Koblenz und Wetzlar zählen, auf Kundengeschenke an Weihnachten verzichtet und dafür 25 000 Euro an caritative Einrichtungen gespendet, berichtete Achim Pecka. re