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Feuerwehr ließ beim Fest nichts anbrennen

Feuerwehr ließ beim Fest nichts anbrennen

Homburg. Für zwei Tage öffnete der Löschbezirk Mitte der Homburger Feuerwehr seine Türen. Das Gerätehaus am Hochrech, die Einsatzfahrzeuge und die technischen Geräte, die normalerweise neugierigen Blicken verborgen bleiben, waren an beiden Tagen ausgiebig zu besichtigen (wir berichteten kurz)

Homburg. Für zwei Tage öffnete der Löschbezirk Mitte der Homburger Feuerwehr seine Türen. Das Gerätehaus am Hochrech, die Einsatzfahrzeuge und die technischen Geräte, die normalerweise neugierigen Blicken verborgen bleiben, waren an beiden Tagen ausgiebig zu besichtigen (wir berichteten kurz)."Zum Glück hatte die Wetterprognose unrecht", sagte Löschbezirksführer Alexander von Büren. Die dunklen Wolken am Horizont machten einen Bogen um Homburg, sehr zur Freude der Besucher. Deren Zahl schätzte Alexander von Büren am Sonntagnachmittag für beide Tage zusammen auf rund 800. "Damit haben sich unsere Erwartungen erfüllt", so von Büren, der durch die gute Besucherresonanz das Konzept der Veranstaltung bestätigt sah.

Der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Homburg und der Löschbezirk hatten sich ein wirklich umfangreiches Programm einfallen lassen. Eröffnet wurde die Veranstaltung am ersten Abend durch Oberbürgermeister Karlheinz Schöner. Der machte der Feuerwehr Komplimente gleichermaßen für den Tag der offenen Tür und für die wirklich harte Arbeit, die oft genug bei Einsätzen auf die Wehrleute wartet.

Am Abend des ersten Tages war Unterhaltung angesagt. Die Band Ageless sorgte für ordentlich Stimmung im Gerätehaus. Der Sonntag als Familientag bescherte der Feuerwehr jede Menge Besucher. "Hier ist ja mehr los als auf der Erbacher Kerb", befand ein Gast, der gerade von dort kam. Die Äußerung bestätigte den Eindruck, dass der Tag der offenen Tür bei der Feuerwehr beinah so etwas wie Volksfest-Charakter bekommt. Nach kurzer Zeit waren die bekannt gute Erbsensuppe und der Spießbraten ausverkauft. Hunger musste trotzdem niemand leiden. Currywurst, Schwenker, Pommes oder Rostwurst waren noch genügend vorrätig, so dass niemand ohne Stärkung den Heimweg antreten musste. Ähnlich gut lief der Kuchenverkauf. Hier zeigte sich, dass die Theke mit Kuchen und Torten sehr gut sortiert war. Dennoch waren manche der Leckereien am frühen Nachmittag ausverkauft.

Ihren Gästen zeigte die Feuerwehr an beiden Tagen ihre Arbeit und die Vorbereitungen dazu darzustellen. Das gelang mit Einblicken in die Arbeit der Wache und der Besatzungen.

Dazu gehörte auch das Löschen eines Brandes. Das war Aufgabe der Jugendfeuerwehr, die das aus ausrangierten Paletten errichtete Häuschen in Minutenschnelle löschte. Zuvor war es im Umfeld des Übungsobjekts für die Besucher eine buchstäblich heiße Sache.

Sehr gefragt waren Rundfahrten mit einem Einsatzfahrzeug. Da war hin und wieder das Martinshorn zu hören, sehr zum Vergnügen der jungen Fahrgäste. Ganz stolz war Matthias Tussing, der mal auf dem Fahrersitz des Trocken-Löschmittelfahrzeugs Platz nehmen durfte. Mama Simone Tussing war sicher: "Davon erzählt er jetzt jedem, den er kennt. Die Feuerwehr hat bei ihm ordentlich Punkte gemacht." Zu den Angeboten gehörten außerdem eine Hüpfburg, Kinderschminken oder das Üben mit einer Spritze kleiner Dimension.

Gut kam die Modenschau mit einer Vielzahl verschiedener Einsatz-Anzüge an. Die sahen zum Teil richtig eindrucksvoll aus. Dass mit Feuer nicht zu spaßen ist, zeigte die Pfanne mit brennendem Frittenfett, die beim Einsatz von Wasser hoch ging. Nicht zur Nachahmung empfohlen! Vielleicht hat der Tag der offenen Tür auch geholfen, neue Leute für die Feuerwehr zu gewinnen. "Hier ist ja mehr los als auf der Erbacher Kerb."

Die Meinung

eines Gastes