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Feuerwehr Homburg warnt vor Garten- und Waldbrandgefahr

Vorsicht bei Unkrautvernichtern : Feuerwehr Homburg warnt vor Garten- und Waldbrandgefahr

Erhöhte Vorsicht ist vor allem bei der Unkraut-Beseitigung mit Brennern geboten. Doch auch der Katalysator des Autos kann eine Gefahr darstellen.

Viele Hausbesitzer kümmern sich im Frühjahr um ihren Garten. Die Pflanzen wachsen, in den Beeten wird gesät. Ein unliebsamer „Feind“, der alljährlich dabei auftaucht, ist fast überall das Unkraut. Baumärkte wie auch andere Händler bieten zur Vernichtung sogenannte Unkrautbrenner an, die mit Gas betrieben werden und schnell für saubere Anlagen sorgen sollen. Doch muss mit diesen Geräten auch verantwortungsvoll umgegangen werden, mahnt die Feuerwehr Homburg. „Einmal nicht aufgepasst, stehen auch die Thuja-Hecke, der angrenzende Baum oder ganze Büsche in Brand. Die Flammen können sich auch rasend schnell aufs Gartenhaus oder auch das Wohngebäude ausbreiten“, so Wehrführer Peter Nashan.

Die Feuerwehr hatte in den vergangenen Tagen mehrere Einsätze, weil Gartenbesitzer die Gefahren des Gasbrenner-Einsatzes unterschätzten. Die Flammen aus dem Brenner sind nahezu unsichtbar, können aber durch ihre Hitze meterweit zu Zündungen führen. Eine weitere Rolle spielt auch das Wetter, das zum Glück jetzt für mehr Nässe gesorgt hat, dennoch: „Durch Trockenheit breitet sich das Feuer schneller aus“, so Nashan, der auch auf die erhöhte Waldbrandgefahr hinweist: „Schönes Wetter mit geringen Niederschlägen erhöht die Gefahr von Wald- und Wiesenbränden in unserer Region. Wir appellieren hier an alle Bürger, vorsichtig zum einen mit den Brennern in ihrem Garten umzugehen und auch einige Verhaltensregeln beim Aufenthalt, zum Beispiel beim Spaziergang, im Wald, zu beachten.“

So soll man offenes Feuer im Wald oder in Waldnähe, außer an hierzu ausdrücklich ausgewiesenen Plätzen vermeiden, keine Glasabfälle liegen lassen, sie können bei Sonneneinstrahlung wie ein Brennglas wirken. ·Außerdem soll man nicht rauchen und keine Zigarettenreste wegwerfen. Dies gilt auch für die Autofahrt.

Und ebenfalls nicht mit dem Auto über entzündlichem Untergrund parken. Der Katalysator eines Wagens erhitzt sich stark und kann einen Brand auslösen. Benutzen sollte man nur ausgewiesene Parkflächen. Diese Regeln gelten vor allem auch bei Phasen langer Trockenheit mit Hitze, wie sie in den kommenden Sommermonaten womöglich wiederkommen  könnten. Wer einen Wald- oder Flächenbrand bemerkt, wird gebeten, diesen unverzüglich über den Notruf 112 oder 110 der Feuerwehr oder der Polizei zu melden. Für die Feuerwehr wäre es zudem sehr hilfreich, wenn sich der oder die Meldende an der Zufahrtsstraße zum betroffenen Waldgebiet bemerkbar machen würde, um die Einsatzkräfte einzuweisen, so Nashan abschließend.