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Feuerwehr Homburg war gleich achtmal bei kleineren Einsätzen gefordert

Feuerwehr Homburg im Einsatz : Feuerwehr war gleich mehrfach gefordert

Wenn irgendwo das Martinshorn zu hören ist, wenn Feuerwehrfahrzeuge anbrausen, dann erregt das natürlich sofort Aufmerksamkeit. Manchmal erweisen sich die Einsätze als eher „klein“, manchmal geht es aber eben auch um Leben und Tod.

Die Feuerwehr war in der vergangenen Woche gleich mehrfach im Einsatz: Acht Mal insgesamt hatten die Retter zu tun. Zwei Mal war der Löschbezirk Homburg-Mitte am 29. Juni gefordert. Zunächst galt es nachmittags in Schwarzenbach mehrere kleine Bäume von einem Fahrradweg zu entfernen, abends brannte eine große Restmülltonne in der Nähe der Polizeiinspektion Homburg, die mit einem Strahlrohr abgelöscht werden konnte, teilt die Wehr mit.

Ein größeres Aufgebot rückte am Dienstagvormittag zum Universitätsklinikum Homburg aus, da in einer Klinik die Brandmeldeanlage auslöste. Hier wurden die Löschbezirke Homburg-Mitte, Einöd, Kirrberg und die Werkfeuerwehr Bosch alarmiert, damit im Ernstfall eine schnelle Menschenrettung und Brandbekämpfung hätte erfolgen können. Glücklicherweise war ein Eingreifen nicht nötig, da die Anlage aufgrund eines mit Wasser vollgelaufenen Rauchmelders auslöste.

Am selben Abend gegen 21.30 Uhr wurde die Feuerwehr wegen eines piepsenden Rauchmelders in einer Privatwohnung gerufen. Die beteiligten Kräfte öffneten die Wohnungstür, ein Brand wurde allerdings nicht festgestellt.

Am Mittwoch, 1. Juli, war Dringlichkeit geboten, das Alarmstichwort lautete: Zimmerbrand mit Menschenrettung in Erbach. Die Feuerwehren Homburg-Mitte und Jägersburg eilten zur Einsatzstelle und waren erleichtert, dass lediglich angebranntes Essen zu dem Einsatz führte. Nach Belüftungsmaßnahmen konnte der Einsatz zügig beendet werden.

Nicht ganz so aufregend ging es am Donnerstagmorgen weiter: Ein Anwohner meldete einen eingeschlossenen Vogel in einem Fallrohr einer Regenrinne. Die Kräfte, die im Tagesdienst die Feuerwache besetzten, konnten den Einsatz ohne eine Alarmierung weiterer Kameraden übernehmen. Schnell konnte das Fallrohr geöffnet werden; zum Erstaunen der Einsatzkräfte und des Anwohners befand sich allerdings gar kein Tier darin. Jeweils einmal am vergangenen Samstag und am Sonntag mussten die Wehrleute den Rettungsdienst unterstützen und erkrankte oder verletzte Personen mit der Drehleiter aus ihren Wohnungen retten, da ein Transport über das Treppenhaus nicht möglich beziehungsweise medizinisch sinnvoll war.