1. Saarland
  2. Saarpfalz-Kreis
  3. Homburg

Feuerwehr Homburg musste seit 3. August 16 Mal ausrücken

16 Einsätze für die Feuerwehr Homburg : Wieder viel zu tun für die Floriansjünger aus der Kreisstadt

Die Feuerwehr Homburg musste seit dem 3. August insgesamt 16 Mal ausrücken. Es ging um Wespen, Ratten und tote Fische. Natürlich brannte es auch.

16 Mal wurde die Feuerwehr seit Montag vergangener Woche um Hilfe gerufen. Am 3. August gab es nach eigener Mitteilung drei Alarme: Ein Notruf über undefinierbare schwarze Flecken im Garten stellte sich als Erde oder Grund heraus. Fast zeitgleich wurde eine Katze in einem Kanaleinlaufschacht vermutet, die sich aber als Ratte entpuppte. Die Feuerwehrleute rettteten diese vor dem Ertrinken. Schlussendlich rief ein aktivierter Druckknopfmelder die Feuerwehr auf den Plan. Hier war die wahrscheinlichste Ursache eine böswillige Alarmierung.

Ein sogenannter ABC-Einsatz hielt am Dienstag viele Feuerwehrangehörige aus dem Saarpfalz-Kreis auf Trab. Aus einem Behälter war Ameisensäure ausgetreten, die gebunden und aufgefangen werden musste (wir berichteten). Während dieser Einsatz lief, wurde ein medizinischer Notfall gemeldet, bei dem die Feuerwehr Zugang zu einer Wohnung schaffen sollte. Die betroffene Person konnte allerdings noch selbst die Tür öffnen.

Die Feuerwehr Homburg musste in den vergangenen Tagen etwa verhindern, dass der Karlsbergweiher wegen der Hitze umkippte. Foto: Jan Emser/Feuerwehr

Die Grünflächenabteilung der Stadtverwaltung Homburg informierte die Feuerwehr am 5. August, dass auf dem Karlsbergweiher tote Fische zu sehen wären. Dies konnte zwar nicht festgestellt werden, aber dennoch wurde das Gewässer umgewälzt.Einen Tag später stand erneut eine Unterstützung des Rettungsdienstes an. Eine verschlossene Wohnungstür musste gewaltsam geöffnet werden, um zu einer hilflosen Person vorzudringen.

Der Löschbezirk Jägersburg musste in der vergangenen Woche dreimal ausrücken, um den Brück- und einen Zuchtweiher umzuwälzen, da diese zu kippen drohten. Einmal waren die Kameraden am 7. August und zweimal am 8. August gefordert. Das Motorboot der Jägersburger Wehr wurde genutzt, um den Brückweiher zu belüften. Im Verlauf des Einsatzes löste das Technische Hilfswerk die Kräfte der Feuerwehr ab, damit die ihre Einsatzbereitschaft wieder herstellen konnten.

Die Einöder und Wörschweiler Wehrleute mussten am Samstag, 8. August, zweimal löschen. Zunächst brannte ein Altpapiercontainer in der Bierbacher Straße. Es war derselbe, der auch schon am 21. Juli in Brand geriet. Rund eine Dreiviertelstunde später brannte eine kleine Wiesenfläche in Ingweiler. Vieles deutete hier darauf hin, dass das Feuer vorsätzlich gelegt wurde. Gerade in dieser trockenen Periode ist dieses Verhalten außerordentlich unverantwortlich, da sich Brände sehr schnell ausbreiten können.

In Homburg wurde um die Mittagszeit eine starke Rauchentwicklung gemeldet, die sich allerdings als Überreste eines unbeaufsichtigten Grillfeuers herausstellte.

Am Abend lautete das Alarmstichwort „Stechinsekten in Wohnung“. Dies ist in der Regel keine Aufgabe für die Feuerwehr. In diesem Fall wurde der Löschbezirk Mitte allerdings tätig, da die Wespen die Bewohner attackierten. Vier Wespennester konnten vom Dachboden entfernt und umgesiedelt werden.

Am vergangenen Sonntag forderte die Polizei die Feuerwehr an, um sich Zugang zu einem Gelände zu schaffen. Die Erkundung ergab dann recht schnell, dass offensichtlich ein Einbruch vorlag. Die Polizei übernahm die Ermittlungen, sodass die Kräfte wieder einrücken konnten.

Zuletzt am Montag, 10. August, löschten die Floriansjünger aus Kirrberg eine brennende Hecke und eine kleinere Rasenfläche mit einem C-Rohr ab.