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Feuerwehr Homburg musste am Sonntag sechsmal ausrücken

Sogar elf Einsätze seit Mittwoch : Feuerwehr Homburg musste am Sonntag sechsmal ausrücken

Einsätze wegen Schlangen, Rauchmeldern, Hilfe für den Rettungsdienst. Am Montag brannte es zudem am Sportplatz in Wörschweiler.

Die Feuerwehr Homburg hatte in den vergangenen Tagen viel zu tun. So wurde sie am Montag, 20. Juli, gegen 14.20 Uhr nach Wörschweiler gerufen. Auf einer Fläche hinter dem Sportplatz war ein kleinerer Brand ausgebrochen. Trotz des trockenen Wetters habe das Feuer vom Löschbezirk Wörschweiler eigenständig abgelöscht werden können. Zudem rückte die Wehr am Montag gegen 12.20 Uhr ans Uniklinikum aus. Durch die Fehlbedienung eines Sterilisators gab es dort eine leichte Rauchentwicklung, die einen Rauchmelder auslöste. Der Raum musste lediglich belüftet werden. Außerdem musste gegen 23 Uhr eine Wohnungstür geöffnet werden, in den Räumen war ein Mensch gestürzt, brauchte medizinische Hilfe. Am Dienstagmorgen musste ein adipöser Patient mit der Drehleiter und einer Schleifkorbtrage aus dem ersten Obergeschoss eines Hause in Einöd-Ingweiler gebracht werden. Die Treppe wäre zu eng und zu steil gewesen.

Viele Menschen nutzten das schöne Wetter am vergangenen Wochenende und machten sich auf ins Freie. Nicht ganz so „frei“ hatte allerdings die Feuerwehr Homburg. Die ehrenamtlichen Helfer wurden alleine am Sonntag, 19. Juli, sechsmal alarmiert, zweimal mitten in der Nacht. Zunächst forderte der Rettungsdienst die Feuerwehr an, um einen Zugang zu einer Wohnung in der Wilmersdorfer Straße in Erbach zu schaffen, in der eine hilflose Person vermutet wurde. Noch bevor die Kräfte ausrückten, wurde gemeldet, dass die Wohnung anderweitig geöffnet worden war.

Viele Feuerwehrleute werden sich wohl wieder schlafen gelegt haben, als sie erneut zur Feuerwache eilen mussten – auch dieses Mal: ein medizinischer Notfall. Um eine adipöse Patientin in der Bliesberger Straße in Beeden schonend zu transportieren, wurde die Feuerwehr mit einer Schleifkorbtrage angefordert. Mit vereinten Kräften gelang die Tragehilfe, und der Rettungsdienst kümmerte sich um die weitere Versorgung.

Eine kleine Serie stellte sich offensichtlich am Sonntag ein, denn um 8.10 Uhr folgte der nächste Unterstützungseinsatz für den Rettungsdienst. Dieses Mal ging es an den Ohligberg nach Schwarzenacker. In einem Beherbergungsbetrieb war ein Übernachtungsgast kollabiert, er musste waagerecht transportiert werden, was über die Treppe nicht möglich war, daher wurde die Drehleiter eingesetzt. Unterstützt durch den Löschbezirk Einöd gelang es, den Patienten aus dem ersten Stock zu bringen.

Da in der Kirkeler Straße in Beeden eine größere Schlange gesichtet wurde, fuhr der Kommandowagen des Löschbezirks Mitte um 16.37 Uhr hierhin. Lange dauerte es nicht, denn ein Anwohner hatte das Reptil, vermutlich eine harmlose Ringelnatter, bereits in den Wald gebracht.

Wehrführer Peter Nashan musste um 19.35 Uhr ausrücken, um einer Ölspur nachzugehen. Da hiervon keine unmittelbare Gefahr ausging, konnte der Baubetriebshof alles Weitere veranlassen. Der „Einsatzreigen“ endete am Sonntagabend gegen 22 Uhr. Der Löschbezirk Jägersburg und der Homburger Wehrführer unterstützte die Feuerwehr Bexbach bei einer Personensuche im Bereich Höchen/Websweiler. Die Frau wurde aber schon nach rund 30 Minuten wohlauf gefunden.

Ansonsten fielen von Mittwoch bis Freitag – Samstag war „einsatzfrei“ – fünf Einsätze an. Am Mittwoch etwa wurden Ölflecken in der Bergstraße in Jägersburg gemeldet. Hier wurde allerdings der Baubetriebshof tätig, nachdem von der Feuerwehr erkundet wurde. Mittags löste die Brandmeldeanlage am Mannlich-Gymnasium aus, es war kein Grund für die Auslösung ersichtlich.

Angebranntes Essen in einem Wohnheim in der Vorstadt führte am Donnerstag dazu, dass die Feuerwehr tätig werden musste. Allerdings reichte es aus, den verrauchten Bereich zu belüften.

Am Freitag um die Mittagszeit öffnete der Löschbezirk Homburg-Mitte eine Haustür, um den Zugang zu einer hilflosen Person zu ermöglichen. Ziemlich genau eine Stunde nach dieser Alarmierung wurde eine „zunehmende Rauchentwicklung aus einem Fenster“ mitgeteilt. Schnell zeigte sich: Es war nur ein Grillfeuer auf einem Balkon.