Feli wollte nicht mehr warten

Homburg. Klein ist sie. Und süß. Und wenn sie will, auch charmant lautstark: Feli Luise ist das erste Kind, das im Jahr 2013 in der Frauenklinik des Homburger Universitätsklinikums zur Welt gekommen ist (wir berichteten). Am Neujahrsmorgen um 9.54 Uhr war es für Mutter Johanna Lass-Hennemann so weit, nach Kaiserschnitt brachte die 29-Jährige ihr erstes Kind zu Welt

Homburg. Klein ist sie. Und süß. Und wenn sie will, auch charmant lautstark: Feli Luise ist das erste Kind, das im Jahr 2013 in der Frauenklinik des Homburger Universitätsklinikums zur Welt gekommen ist (wir berichteten). Am Neujahrsmorgen um 9.54 Uhr war es für Mutter Johanna Lass-Hennemann so weit, nach Kaiserschnitt brachte die 29-Jährige ihr erstes Kind zu Welt. Feli hatte es dabei grundsätzlich eilig, eigentlich war als Geburtstermin der 17. Januar avisiert worden. Aber so lange wollte die Kleine wohl dann doch nicht warten. Mit einem Startgewicht von 2430 Gramm hatte sich Feli aufgemacht, um das Leben von Mama Johanna und Vater Alexander Kölsch von nun an grundlegend zu ändern. Und das mit voller Absicht. "Feli ist ein Wunschkind" macht Johanna Lass-Hennemann gestern, einen Tag nach der Geburt, im Gespräch mit unserer Zeitung klar. Gefragt, wie sich das Leben nun zu Dritt ändern würde, sagt sie fast schon exemplarisch: "Wir haben ein Haus gekauft. Das hat sich gerade angeboten. Und so kamen zwei gute Sachen zusammen."

Eben dieses Haus steht im pfälzischen Bottenbach. Derzeit wohne man allerdings noch, so Vater Alexander Kölsch, in Kleinsteinhausen. "Ich selbst stamme aber aus Bottenbach." Es geht also für Alexander Kölsch wieder "nach Hause". Eigentlich sollte die kleine Feli erst nach dem Umzug ins neue Heim auf die Welt kommen, aber der Blitzstart des Nachwuchses brachte die Pläne der Eltern ein bisschen durcheinander. "Wir haben es nicht mehr ganz geschafft", gesteht Alexander Kölsch mit einem Lächeln ein. "Die drei Wochen bis zum eigentlich angekündigten Geburtstermin am 17. Januar haben uns jetzt eben einfach gefehlt."

Dass sich das neue Leben als jungen Eltern nun deutlich ändern wird, dessen sind sich Alexander Kölsch und Johanna Lass-Hennemann absolut bewusst. "Das wird mit Sicherheit eine extreme Umstellung", ist sich die Mama sicher. Beide sind berufstätig, sie arbeitet als Psychologin und wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität des Saarlandes, er ist Gestütsleiter des Landesgestüts Zweibrücken. Johanna Lass-Hennemann will zunächst pausieren, "ich werde die ersten sechs Monate zu Hause bleiben".

Den "ersten Kontakt" mit ihrer Feli schilderte die junge Mutter gestern als "wirklich schön. Zuerst habe ich sie nach meiner Vollnarkose auf dem Arm von Alexander gesehen." Eben die Vollnarkose selbst brachte so Vater Alexander das Privileg ein, Feli noch vor der Mutter im Arm zu halten. "Und alles ist gut."

"Alles ist gut" könnte die Überschrift über der Kurz-Geburtsstatistik der Frauenklinik des Homburger Universitätsklinikums lauten. Denn: Für das Jahr 2012 konnte man im Vergleich zu 2011 einen Zuwachs 24 Geburten und damit von 1314 auf 1338 verzeichnen. Und Stand gestern hatten 2013 schon vier Mütter entbunden.

Auf einen Blick

Die Klinik für Frauenheilkunde, Geburtshilfe und Reproduktionsmedizin unter der Leitung von Prof. Erich-Franz Solomayer im Gebäude 9 des Universitätsklinikums in Homburg ist als Klinikum der Maximalversorgung für die Schwerpunkte Gynäkologie, Senologie, Onkologie, Urogynäkologie, Geburtshilfe wie auch für die Reproduktionsmedizin zuständig. Die familienorientierte und sanfte Geburtshilfe mit maximaler Sicherheit für Mutter und Kind ist ein weiterer ausgewiesener Schwerpunkt der Einrichtung. Im Kinderwunschzentrum werden Paare mit unerfülltem Kinderwunsch behandelt. Im Rahmen der Diagnostik und Therapie werden bevorzugt minimalinvasive Untersuchungs- oder Operationstechniken eingesetzt. red