Fußball: FC Homburg II weiter Tabellenführer

Fußball : FC Homburg II weiter Tabellenführer

Die 2. Mannschaft des FC Homburg hat auch das zweite Saisonspiel gewinnen können. Diesmal bei der Spvgg. Quierschied. Dabei war auch ein wenig Glück.

Der FC Homburg II konnte am Mittwoch durch einen knappen 1:0 (0:0)-Sieg bei der SpVgg. Quierschied seine Tabellenführung in der Fußball-Saarlandliga verteidigen. Vor 300 Zuschauern fiel auf dem Sportplatz am Franzenhaus die Entscheidung nach 55 Minuten, als für die Gäste Joel Ebler genau Maß nahm. Für die Quierschieder war es nach dem überraschenden 0:2 zum Saisonauftakt beim Aufsteiger SV Rohrbach bereits die zweite Niederlage in Serie. Dagegen konnte der FCH den 10:0-Kantersieg gegen den SV Bübingen vergolden und grüßt nun zunächst einmal die Konkurrenz weiterhin von der Tabellenspitze aus. Außer den Grün-Weißen können derzeit auch noch die SV Elversberg II, der SV Auersmacher und Borussia Neunkirchen eine blütenweiße Weste aufweisen.

„Es war ein hartes Stück Arbeit. Die Quierschieder haben gedrückt, wobei die erste Halbzeit vielleicht noch etwas ausgeglichener war“, meinte der Homburger Trainer Andreas Sorg. Er musste bereits zur Pause zwei Mal verletzungsbedingt wechseln. Neben Eric Lickert (Schlag auf den Oberschenkel) erwischte es auch Philipp Wunn. „Bei Philipp ist das Knie dick. Wir hoffen, dass es keine schlimmere Verletzung ist“, sagte der Homburger Trainer. Er musste auf Routinier Kai Hesse aufgrund von Oberschenkel-Problemen verzichten. Das Tor des Tages sei aus einem Eckball heraus mit einer Direktabnahme in den Winkel entstanden. Man könne der Mannschaft nur ein Riesenkompliment aussprechen. Der Vorsprung sei trotz teilweise Krämpfen von Spielern aufopferungsvoll verteidigt worden.

Am Sonntag gastiert der momentan auf Rang zwölf platzierte Oberliga-Absteiger FV Eppelborn um 15 Uhr auf dem Homburger Jahnplatz vor dem Waldstadion. „Das ist erneut ein starker Gegner. Aber natürlich rechnen wir uns auch in diesem Spiel etwas aus, zumal wir zu Hause antreten können“, betont Sorg.

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