1. Saarland
  2. Saarpfalz-Kreis
  3. Homburg

Farbe und Hoffnung ins Leben bringen

Farbe und Hoffnung ins Leben bringen

Homburg. Der Name "KunterBund" ist für sie Programm. Der aus fünf jungen Studenten bestehende Künstlerverbund hat sich erst vor einigen Wochen zusammengeschlossen. "Unser Ziel ist es, mit bunten Arbeiten Farbe ins Leben zu bringen", betont Julia Johannsen, eine der ausstellenden jungen Künstlerinnen

Homburg. Der Name "KunterBund" ist für sie Programm. Der aus fünf jungen Studenten bestehende Künstlerverbund hat sich erst vor einigen Wochen zusammengeschlossen. "Unser Ziel ist es, mit bunten Arbeiten Farbe ins Leben zu bringen", betont Julia Johannsen, eine der ausstellenden jungen Künstlerinnen. Anlässlich ihrer ersten Vernissage am vergangenen Freitagabend (wir berichteten kurz) stellten die fünf jungen Künstler im Alter von 20 bis 22 Jahren jetzt bei "Kleidung und Kunst" in der Saarbrücker Straße 26 in Homburg ihre Arbeiten persönlich einer breiten Öffentlichkeit vor. Noch bis zum 24. Dezember sind hier interessante Werke in Öl, Acryl, Strukturpaste oder chinesische Tusche auf Leinwand, Malerei mit Kohle oder Pastellkreide, Skulpturen, Fotografien von Julia Johannsen, Sarah Welter, Nadja Gleser, Anna Katharina Schäfer sowie Christoph Trabert zu sehen. Es wird mit Sicherheit nicht die letzte Ausstellung sein. "Unsere Arbeiten passen gut zum Konzept und dem Programm der Inhaber von Kleidung und Kunst, Kerstin Klees, auch etwas mit jungen Künstlern zu machen", begründete Julia Johannsen die gemeinsame Entscheidung ihrer Künstlerkollegen hier auszustellen. Für die jungen Künstler, die alle aus Homburg stammen und derzeit unter anderem Kunst, Theologie und Germanistik studieren, sei es eine gute Gelegenheit, ihre fantasievollen, jugendlichen Werke erstmals öffentlich zu präsentieren, so Johannsen. "Sonst malen wir eigentlich nur fürs Wohnzimmer". Die teils großformatigen bunten Arbeiten füllen die großen Wände von "Kleidung und Kunst" und bieten einen guten Kontrast zum Sortiment des Geschäftes von Inhaberin Kerstin Klees. "Alle Farben wurden selbst gemischt", deutete Johannsen auf ihre sehr bunten Werke, in denen die gelbe Farbe dominiert. Sie habe versucht, in jedem Bild diese Farbe als "ein Symbol der Hoffnung" hinein zu bringen und sozusagen das Innere nach Außen zu kehren. Abgerundet wurde die Ausstellung von "KunterBund" mit sehenswerten Porträts aus Kohle und Pastellkreide, Skulpturen aus Pappe von Sarah Welter sowie psychologischen Fotografien mit Motiven vom Limbacher Jugendzentrum von Nadja Gleser. Alle Arbeiten der fünf jungen Künstler ergänzen sich und präsentieren sich harmonisch. Und so hat jeder Betrachter die Möglichkeit, seinen eigenen Schlüssel zum Bild und zur Skulptur zu finden. "Sonst malen wir eigentlich nur fürs Wohnzimmer." Julia Johannsen, Studentin