Ex-CDU Vorsitzender Christian Gläser sorgt für Irritationen

Homburg · Für reichlich Irritationen hat der bisherige Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes, Christian Gläser , mit einer Aussage beim Delegiertentag seiner Partei gesorgt. Dort sagte er im Hinblick auf das für die Christdemokraten unerfreuliche Wahljahr 2015 folgendes: "Es gab menschliche Enttäuschungen, etwa, wenn man erlebt, dass jemand, der es der CDU und den Wählerinnen und Wählern zu verdanken hat, dass er einen Funktion ausüben darf, schlussendlich nur um sich und seine eigene Person kreist.

Generell etwas mehr Demut vor der eigenen Wahrheitserkenntnis ist nichr nur in der Theologie, sondern auch in der Politik und vor allem für ein gedeihliches Miteinander hilfreich."

Wir zitierten in unserer Freitagsausgabe Gläser mit diesen Originaltönen. Auch auf mehrfaches Nachfragen unserer Seite, wen er denn mit seiner Kritik meine, antwortete er nicht. Es kamen somit eigentlich nur die beiden letzten von der CDU gestellten Oberbürgermeister, Joachim Rippel und Karlheinz Schöner , in Frage, diese beiden Namen spekulierten wir denn auch in unserm Artikel. Was anscheinend für einen parteiinternen Aufschrei gesorgt hat und zu einem Dementi Christian Gläsers, dass er auf keinen Fall Joachim Rippel gemeint habe. Auch Rippel selbst wehrte sich im Gespräch mit unserer Zeitung, er habe stets loyal die CDU-Parteiarbeit mitgetragen und auch deren OB-Kandidaten Peter Fuchs unterstützt.

An welche Adresse richtete also Gläsers seineAnschuldigung? Darüber ließ es sich auch am Wochenende nicht aus. Es darf also weiter spekuliert werden.

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