Erste Einblicke in die Gesundheitsberufe

Homburg · Großer Andrang herrschte am Freitag bei der Ausbildungsmesse zu den Gesundheitsfachberufen am Uniklinikum. Aus dem Saarland und der Pfalz waren viele Besucher gekommen, um etwas über Gesundheitsberufe zu erfahren.

 Es herrschte am Freitag reges Interesse an den Gesundheitsfachberufen bei Ausbildungsmesse am Uniklinikum. Foto: Christian Schäfer

Es herrschte am Freitag reges Interesse an den Gesundheitsfachberufen bei Ausbildungsmesse am Uniklinikum. Foto: Christian Schäfer

Foto: Christian Schäfer

Eine Ausbildungsmesse fand am Freitag am Homburger Universitätsklinikum statt. Dabei wurden die verschiedenen Gesundheitsfachberufe vorgestellt, in denen in Homburg ausgebildet wird. In den Gebäuden 53 und 54 konnten die vorwiegend jungen Besucher alles Wissenswerte über die Aus-; Weiter- und Fortbildungsmöglichkeiten am UKS erfahren. Experten und auch Auszubildende in den verschiedenen Berufsfeldern führten an praktischen Beispielen ihre Arbeit vor und standen Rede und Antwort. In Vorträgen zu den Berufsfeldern Pflegeberufe und Hebammen über Medizinisch- technische und pharmazeutische Berufe, bis hin zu therapeutischen Berufen. Auch Celine Krämer aus St. Ingbert war gekommen um sich erste Einblicke zu verschaffen.

"Ich habe mir drei Berufsfelder die mich interessieren angesehen. Den Beruf der Hebamme, der Operationstechnischen Assistentin und der Kinderkrankenpflegerin. Ich werde das hier Gesehene noch mal setzen lassen und mich dann entscheiden"

Nur, dass sie ihre Ausbildung in einem Beruf im Gesundheitswesen machen wird, da ist sie sich jetzt schon ganz sicher.

Neben den allgemein bekannten Gesundheitsfachberufen konnte man auch Einblicke in weniger bekannte Berufszweige wie die Orthoptik gewinnen. Die Orthoptik gehört zum Fachgebiet der Schielheilkunde (Strabologie), einer recht jungen Spezialdisziplin der Augenheilkunde. Sie beschäftigt sich präventiv, diagnostisch und therapeutisch mit allen motorischen und sensorischen Aspekten der Pathologie und Physiologie des beidäugigen Sehens. Mit einer speziellen Brille konnte man am eigenen Leib erfahren, was es bedeuten kann zu schielen.

Das Universitätsklinikum in Homburg ist einer der größten Ausbildungsbetriebe in der Region. Zehn verschiedene anerkannte Ausbildungsstätten für medizinische Gesundheitsfachberufe sowie das Referat für Fort- und Weiterbildung sind hier angesiedelt mit über 650 Ausbildungsplätzen sowie 142 Weiterbildungsplätzen.

uks.eu/schulzentrum

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