ERC-Läufer wollen voll angreifen

Die Speedskater der ERC Homburg sind in die neue Saison gestartet. Höhepunkte werden das eigene Kriterium und die süddeutschen Meisterschaften sein. Von der Stadt Homburg erhofft sich der Verein Unterstützung in Sachen Inliner-Bahn.

Am vergangenen Samstag hatte der Eis- und Rollsport-Club (ERC) Homburg auf seiner Anlage in den Schrebergärten zu einem Speedskating-Sponsorenlauf eingeladen. Die 25 Läufer hatten sich im Familien- und Freundeskreis Sponsoren gesucht, die ihnen pro gefahrene Runde einen Betrag gaben. "Auch Sabrina Schäfer und ich sind als Trainerinnen mitgefahren. Insgesamt kamen rund 620 Euro zusammen, die wir nun in unsere Jugendarbeit investieren", freute sich Trainerin Anna Scheidhauer.

Der Verein habe in den beiden vergangenen Jahren einen Umbruch vollzogen, wolle aber nun wieder voll angreifen. Scheidhauer berichtet über die Planungen für diese Saison: "Wir sind im Schüler- und Jugendbereich sehr stark besetzt. Saisonhöhepunkt werden am 11. und 12. Juni die süddeutschen Meisterschaften in Bayreuth sein." Dort soll es einige Medaillen geben. Bei den Schülern sei von Lennart Gros und Fynn Quirin einiges zu erwarten. Auch Sascha Kessler ist es nach einer längeren Verletzungspause bei den Jugendlichen zuzutrauen, "ganz vorne" mitzumischen.

An diesem Wochenende sind zwölf Speedskater des ERC beim großen internationalen Kriterium in Groß-Gerau am Start. Das sind so viele wie lang nicht mehr. "Das ist in allen Altersgruppen mit einer kleinen Weltmeisterschaft zu vergleichen", sagt Schäfer. Vordere Plätze sind daher nicht zu erwarten, es geht eher ums Sammeln von Erfahrungen. Beim eigenen internationalen Kriterium am 21. und 22. Mai hofft der ERC auf über 100 Sportler aus dem In- und Ausland.

Der Wettkampfgruppe gehören 15 Kinder an, hinzu kommen über 20 Anfänger in der Spaß- und Spielgruppe. Die Tendenz sei "klar ansteigend". Ab einem Alter von vier Jahren würden die Kinder mit den Grundlagen des Speedskatings spielerisch vertraut gemacht. Ab sechs Jahren folgt die Wettkampfschulung. Trotz der Geschwindigkeit gibt es bei dieser Randsportart kaum Verletzungen.

In Sachen Bahn hofft der Verein auf die Unterstützung der Stadt Homburg . "Wenn keine neue Inlinerbahn gebaut werden kann, hoffen wir zumindest auf die Sanierung der alten Bahn. Wir haben unsere Stadt jederzeit erfolgreich im In- und Ausland vertreten. Der ERC Homburg ist nach wie vor ein Aushängeschild für die Stadt, was von Seiten der Politiker nicht vergessen werden sollte", betonte Schäfer.

erc-homburg.de