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Erbacher Ringer unterliegen der RKG Illtal mit 17:20

Erbacher Ringer unterliegen der RKG Illtal mit 17:20

Das war kein Start nach Maß: Am Samstag haben die Ringer der KSG Erbach zum Rundenauftakt in der Oberliga eine 17:20-Niederlage gegen die RKG Illtal hinnehmen müssen. Unzufrieden waren sie bei der KSG aber nicht.

Am vergangenen Samstag haben die Oberliga-Ringer der KSG Erbach in ihrem ersten Saisonkampf eine 17:20-Heimniederlage gegen die RKG Illtal kassiert. Dabei konnten die Gastgeber aus personellen Gründen in der Gewichtsklasse bis 66 Kilogramm Griechisch-Römisch keinen Ringer aufbieten. Dies verhalf Christopher Klesen zu einem kampflosen 4:0-Erfolg am grünen Tisch. "Das knappe Ergebnis sagt bereits viel aus. Für uns wäre definitiv mehr drin gewesen", meinte der Erbacher Trainer Maik Stricker, gab aber gewohnt fair zu: "Letztlich war das ein verdienter Sieg für die Gäste. Unsere einzelnen Niederlagen waren einfach zu deutlich, um mehr erreichen zu können."

So verließen Jürgen Hub (61 Kilogramm Griechisch-Römisch), Marco Dostert (66 Kilogramm Freistil ), Delshad Kassem (75 Kilogramm Griechisch-Römisch) sowie Felix Masser (86 Kilogramm Freistil ) gegen Hocine Benserradj, Driss Khaled, Moritz Nagel sowie Jason Benjamin Schild jeweils mit 0:4-Wertungen die Matte. Zusammen mit dem kampflosen 0:4 war dies in der Summe zu viel, um die Niederlage gegen die RKG Illtal zu verhindern.

Allerdings sah Stricker auch einige Lichtblicke. Denn Roman Meier (98 Kilogramm Freistil ) schulterte seinen Konkurrenten Ferman Özgün. Ein weiterer 4:0-Erfolg ging auf das Konto von Konstantin Meier (86 Kilogramm Griechisch-Römisch) gegen Alexander Dörr. Julian Klemann ließ (57 Kilogramm Freistil Royan Alhussin beim 4:0 ebenfalls keine Chance. Und natürlich war auch auf Stricker selbst Verlass. Der Routinier (75 Kilogramm Freistil ) steuerte gegen Manuel Geib einen 4:0-Schultersieg bei. Hinzu kam der knappe 1:0-Erfolg von Schwergewichtler Michael Dietrich gegen Michael Drumm.

"Wir nehmen einige positive Dinge aus diesem schweren Kampf mit und wissen jetzt, wo wir leistungsmäßig stehen. Auf jeden Fall werden wir auch in dieser Saison konkurrenzfähig sein", meint Stricker. Nun gelte die gesamte Konzentration dem Derby am Samstag um 19.30 Uhr beim KSV St. Ingbert. "Die St. Ingberter gehen als Favorit in diesen Kampf hinein. Allerdings werden wir versuchen, unsere Stärken gezielt einzusetzen und etwas Zählbares mitzubringen", meint Stricker.