KEB : Amerikanische Spuren in der Homburger City

Ein historischer Rundgang auf der „Liberation Road“.

Unter dem Titel: „American Traces“ in Homburg - auf den Spuren von Helden, Poeten, Pionieren und einflussreichen Emigranten lädt die Katholische Erwachsenenbildung Saarpfalz (KEB) am Donnerstag, 21. März, 18 bis 19.30 Uhr zu einer Entdeckungstour mit Klaus Friedrich ein. Mit der am 21. März 1945 beginnenden Besetzung Homburgs durch die US-amerikanische „Thunderbird Division“ wurde die historische „Kaiserstraße“ Teil der legendären Liberation Road“. Zuvor hatten sich auf der geschichtsträchtigen Fernroute unzählige Menschen nach Amerika aufgemacht, so auch ein Homburger, der einer der bedeutendsten deutschen Pioniere des amerikanischen Westens werden sollte, und einer von vielen war, die in der „Neuen Welt“ ihr Glück machten. Man schätzt, dass jeder sechste US-Amerikaner deutsche Vorfahren hat, davon etliche aus der Saarpfalz. Umgekehrt gelangten auf der mit Hilfe des US-Präsidenten Jefferson finanzierten „Kaiserstraße“ interessante Besucher nach Homburg, wie John Trumbull, der berühmte Maler und vormalige Adjutant General George Washingtons, der 1786 als erster namentlich bekannter US-Tourist hier übernachtete. Diesen und vielen weiteren spannenden Spuren folgt der Rundgang in deutscher Sprache.

Treffpunkt ist um 18 Uhr am „Freiheitsbrunnen“ in der  Fußgängerzone (Am Rondell/ Ecke Kaiserstraße). Es entsteht ein Kostenbeitrag von 5 Euro. In Kooperation mit: Deutsch-Amerikanisches Institut, Deutsch-Amerikanischer Freundeskreis Saar-Pfalz, Saarpfalz-Touristik.

Anmeldung: KEB, Tel. (06894) 963 05 16 oder E-Mail: kebsaarpfalz@aol.com

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