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Offenes Gartentor: Einfach mal durch Nachbars Garten schlendern

Offenes Gartentor : Einfach mal durch Nachbars Garten schlendern

An der Aktion „Das offene Gartentor“ beteiligen sich auch Gartenbesitzer aus Homburg und Bexbach.

Wer einen Garten hat, der kann im Moment besonders genießen: Der Mai macht nicht nur die Bäume wieder grün und lässt die Veilchen blühn,  wie im beliebten Lied gesungen wird, sondern lässt Bäume, Büsche und Blumen strahlen. Nach dem Flieder sind jetzt Pfingstrosen, Rhododendren und Rosen an der Reihe. Es duftet und die Farbexplosionen machen richtig viel Spaß. In diesem Jahr passt auch das Wetter, um die Blüten genießen zu können. Am kommenden Wochenende, 26. und 27. Mai, aber auch im Juni, August öffnen wieder viele Privatgärten auch im Saarpfalz-Kreis ihre Tore für die Öffentlichkeit. Das schreibt die deutschen Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftsarchitektur (DGGL).  Gartenfreunden werden also die liebevoll und kreativ gestalteten Kleinode präsentiert, Tipps und Tricks rund ums Gärtnern inklusive.  Die Aktion der DGGL möchte auf diese Weise dazu beitragen, die Wertschätzung für die private Gartenkultur zu fördern.

Hier ein Überblick, wer unter anderem im Kreis bei der  Aktion „Das offene Gartentor“ mit dabei ist. So lädt am 31. Mai, dem Feiertag Fronleichnam von 10 bis 18 Uhr Rublys Werkstatt in der  Lagerstraße 13, in Homburg zur Besichtigung ein. Besucherinnen und Besucher erwartet ein naturnaher Garten, etwa 2000 Quadratmeter groß, eine bunte Mischung aus Stauden; insbesondere Akelei, Mohn, Lupine, Rosen, Rhododendren und andere Gehölze können hier entdeckt werden.

Am 24. Juni von  10 bis 18 Uhr oder auch von Mai bis September nach telefonischer  Vereinbarung unter Tel. (0 68 03) 39 18 91 kann man sich den Garten von  Gerd Rau und Petra Eichhorn-Rau, Im großen Brühl 30, im Mandelbachtal, Erftweiler-Ehlingen ansehen. Der Staudengarten ist etwa  600 Quadratmeter  groß, dabei in Farbe und Form aufeinander abgestimmt: viele Hochstamm-Rosen, ein Laubengang mit Kletter-Rosen und Fuchsien. Eine Vielfalt an Taglilien, Sonnenhüten, Dahlien und Sommerblumen lockt zudem, ergänzt wird alles von zwei Wasserstellen. Der gesamte Garten ist durch Rasenwege verbunden.

Am 24. Juni, 10 bis 18 Uhr, und nach telefonischer Vereinbarung von Juni bis Oktober, Tel. (0 68 48) 66 70, zeigt Karin Heinzel, Bliesweg 4, in Ingweiler ihren kleinen Garten rund um ein denkmalgeschütztes Bauernhaus aus dem Jahr 1715 mit Zehntscheune, Hausbaum und 20 Duftrosen. Auf der anderen Straßenseite liegen zwei weitere Gärten: ein Staudengarten mit blühenden Sträuchern, Rosen, Azaleen und Sommerblumen sowie ein gepachteter naturbelassener Garten mit Wildrosen, Trockenpflanzen, Heil- und Küchenkräutern.

Am 19. August von  14 bis 18 Uhr öffnen Marianna und Reiner Deckarm, Zum Folloch 36, in Oberbexbach ihren naturnahen Hausgarten für Besucher.  Der Vorgarten ist angelegt mit Rhododendron, Azaleen und weiteren Pflanzen. Große Kiefern, Nadel- und Laubbäume, eine große Feige sind ebenfalls zu sehen. Schattenbereiche mit Farnen, Hosta, unterschiedlichen Heucheria, Heidelbeeren und anderen Stauden ergänzen das Ganze. In den Sonnenbereichen finden sich viele verschiedenen Rosen, Stauden und mediterrane. Kleinstrauchgewächsen, Obstbäume und Steine. Dazu kommen ein kleiner Nutzgartenbereich, handwerklich gefertigte, mit Dachwurz bepflanzte Torfbetontöpfe sowie eine  Ausstellung von Kunsthandwerk.

Mit dabei ist zudem am 24. Juni, 10 bis 18 Uhr  die protestantische Kirchengemeinde, Pfarrgasse 2, in  Blieskastel-Mimbach mit einem barockem Bauerngarten im ehemaligen Pfarrgarten. Ebenfalls am 24. Juni, 11 bis 18 Uhr zeigen   Rita und Gerhard Klein, Breitfurter Straße 43 und 45, in Blieskastel-Mimbach ihren Bauerngarten mit Buchshecken, vielen Kräutern, altem Baumbestand, Sträuchern, Sommerblumen und Rosen. Am 24. Juni öffnet zudem von 11 bis 16 Uhr Bernadette Baumann, Wolfharistraße 88, in Blieskastel-Wolfersheim unter dem Motto: Ackerwiese wird Garten. Urbarmachung, Bodenaufbereitung, Kompostanlage, Pflanzung bodenangepasster Stauden, Gemüse mit Zwischenfrucht ohne Hybriden sind die Themen.

Infos und auch das komplette Programm der Aktion findet man auf der Internetseite des DGGL unter der Adresse www.dggl.org.