Eine wundervolle Welt besungen

Homburg. "What a wonderful world" lautete das Motto des Chor-Konzertes in der Klinikkirche auf dem Campus Homburg. Zum Abschluss des Sommersemesters präsentierte der Chor der Medizinischen Fakultät Homburg den zahlreichen Zuhörern ein abwechslungsreiches Programm

Homburg. "What a wonderful world" lautete das Motto des Chor-Konzertes in der Klinikkirche auf dem Campus Homburg. Zum Abschluss des Sommersemesters präsentierte der Chor der Medizinischen Fakultät Homburg den zahlreichen Zuhörern ein abwechslungsreiches Programm. Unter der musikalischen Leitung von Katrin Kessler brachte der junge Chor neben Werken von Schumann und Mendelssohn-Bartholdy auch schwedische und afrikanische Stücke zu Gehör. Das Repertoire reichte von klassischen Beiträgen bis hin zu modernen poppigen Stücken. Neben dem Chor stellten einige Studentinnen ihr Können auch solistisch unter Beweis. Begleitet wurde der Chor am Klavier von Universitätsmusikdirektor Helmut Freitag. Während draußen tropische Temperaturen herrschten, genossen die Musikfreunde in der gut gefüllten kühlen Klinikkirche die Darbietungen des von Katrin Kessler geleiteten Chores. Viele Wochen Proben und Arbeiten standen im Vorfeld auf der Tagesordnung des Chores, so Kessler. Passend zum Sommer hatte sie ein Konzertprogramm zusammengestellt, welches sich mit dem Sommer, mit Reisen, der Welt sowie der Natur beschäftigte. Dazu gab es Texte, etwa von Joseph Eichendorff "Wem Gott will rechte Gunst erweisen", Wilhelm Busch "Im Sommer" oder Joachim Ringelnatz "Sommerfrische", welche von Maria Faas ausgesucht worden waren. Eröffnet wurde das Konzert mit Franz Schuberts romantischem "Am Brunnen vor dem Tore, da steht ein Lindenbaum" sowie dem "Heidenröslein" von Robert Schumann, den man mit diesem Lied im Jahr seines 200. Geburtstages ehrte. Wunderschön vorgetragen wurde auch die alte schwedische Volksweise "Sommarpsalm" von Waldemar Ahlen. Nicht erst seit dem Erfolg des Kinofilms "Wie im Himmel" ist die schwedische Chormusik populär. So war das von der Schönheit der Welt, dem Gesang der Vögel oder den Sonnenstrahlen handelnde Lied kürzlich auch bei der Hochzeit der schwedischen Prinzessin Viktoria zu hören. Auch das südamerikanische und zum Sommer passende "Un poquito cantas" oder das südafrikanische "Siyahamba" wurden interpretiert. Abgerundet wurde das musikalische Konzertprogramm von einigen Texten und Gedichten, welche von Maria Faas, Nastasja Hauck, Franziska Lörsch und Bea Zapf vorgetragen wurden. Darüber hinaus hatten Maria Faas (Gesang) und Zsoka Schwab (Klavier und Gesang) sowie das Duo Joanetta Wirtz (Gesang) und Florian Keller (Gitarre) mit Bob Dylans "How many roads" ihren Auftritt. Zum Abschluss des Konzertes glänzte der Chor der Medizinischen Fakultät mit dem legendären "What a wonderful world" von Louis Armstrong und durfte sich anschließend über den verdienten Beifall der Zuhörer freuen. "Viele Wochen Proben standen auf der Tagesordnung". Katrin Kessler

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