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Motorsport: Eine Traditionsveranstaltung nimmt Fahrt auf

Motorsport : Eine Traditionsveranstaltung nimmt Fahrt auf

(red) Die diesjährige Ausgabe des Homburger Bergrennens vom 14. bis 16. Juli ist bereits die 44. Ausgabe, die der Homburger Automobilclub (HAC) durchführt. Am dritten Juli-Wochenende erwartet die Rennsportfans nebst Rennläufen und Race-Atmosphäre ein Festzelt im offen zugänglichen Fahrerlager. Bereits heute Nachmittag dürfte die Masse der Teams ihre Zelte im Fahrerlager oberhalb des Homburger Schießhauses aufgeschlagen haben, wo ab 16 Uhr die Rennwagen zur technischen Abnahme vorgeführt werden. Die Trainingsfahrten in drei Durchgängen starten am Samstag (15. Juli) ab 8.30 bis 18 Uhr. Der gleiche Ablauf gilt für das „Shootout“ der Rennläufe am Sonntag.

Die von den HAC-Mitgliedern und einem Freiwilligentrupp aus der 4. Kompanie des Fallschirmjägerbataillon 263 aus Zweibrücken zur Rennstrecke hergerichteten Käshofer Straße zählt ohne Zweifel zu den anspruchsvollsten Bergstrecken in Deutschland. Vierzehn Kurven auf 2,4 Kilometer Streckenlänge und ein in Europa einmaliger Streckenverlauf, der von der Startlinie bergab mit der darauf folgenden Durchfahrt des Lambsbachtals über die erste Schlüsselstelle „Brückchen“ verläuft, wird den Aktiven und ihren Rennsportwagen einiges abverlangen. Außer Go-Karts, Renntrucks und der Formel 1 wird die gesamte Palette des Automobilrennsports im Einzelzeitfahrmodus auf dem Asphaltband zwischen Homburg und der Sickinger Höhe bei Käshofen am Start sein. Tourenwagen aller Couleur und Verbesserungsstufen, Klassik- und Oldtimer-Renner sowie reinrassige Rennsportwagen unterteilt in Monoposto und Sportprototypen gehen auf die Jagd nach Bestzeiten und Rekorden. Bis zu 600 PS sorgen für derbe Beschleunigungsphasen, die die Zuschauer von den Zuschauerzonen am Start, am Brückchen und am Posten 8 bestens verfolgen können.

Um Siege und Pokale geht es für die insgesamt 152 Fahrerinnen und Fahrern aus sechs Nationen in 21 Klassen, je nach Hubraum und Verbesserungsgrad. Das Ringen um den Gesamtsieg des Bergrennens ist wie immer am prestigeträchtigsten. Hier treffen mit dem Schweinfurter Uwe Lang (Osella PA 20 BMW Evo), dem Franzosen Daniel Allais (Reynard 97D F3000) und Anthony Leouilleux (Tatuus Master F2) unterschiedlichen Fahrzeugkonzepten aufeinander. Direkt aus Homburg kommen Christian Bächle (Peugeot 206 RC) und der vierte der Deutschen Bergmeisterschaft 2016, Kai Neu, mit seinem Ford Focus ST 170, der auch in dieser Saison zum Kreis der Titelanwärter zählt und der Top-Favorit in seiner Klasse ist. Unter der Flagge des HAC starten weiter: Heinz-Peter Boch aus Eberbach (Honda Civic), Ulrich Zeitz aus Kelkheim (Citroen C2), Gino Kruhs aus Quierschied (Citroen DS3 R3T), Martin Kraus aus Blieskastel (VW Polo G40), Fredi Marquitz aus St. Ingbert (BMW 318is), Jonas Steinbrenner aus Mandelbachtal (BMW 323i), Christoph Schwartz aus Otterberg (NSU TT), sowie Rüdiger Bernhard aus Miesau. Der Vater des frischgebackenen Le Mans-Siegers Timo Bernhard pilotiert einen Porsche Cayman S. Weitere saarländische Hoffnungsträger sind Harald Ludwig aus Merzig im Audi R8 und Rallye-Ass Stefan Petto aus Nonnweiler auf einem BMW E36.

www.homburger-bergrennen.de