Eine Schatzkiste für den guten Zweck

Eine Schatzkiste für den guten Zweck

Homburg. Über ein unerwartetes weihnachtliches Geschenk darf sich das Ronald-McDonald-Haus auf dem Gelände des Homburger Uniklinikums freuen

Homburg. Über ein unerwartetes weihnachtliches Geschenk darf sich das Ronald-McDonald-Haus auf dem Gelände des Homburger Uniklinikums freuen. Mit einer mit 10 000 Euro gefüllten Schatztruhe im Gepäck hat der Fraktionschef der SPD im saarländischen Landtag, Stefan Pauluhn, zusammen mit der Stiftung "L(i)ebensWert" der PSD-Bank RheinNeckarSaar diese hohe Spende an das Ronald-McDonald-Haus übergeben (wir berichteten).

"10 000 Euro für Kinderlachen" lautete das Motto. "In dieser Einrichtung erhalten die Familien schwerstkranker Kinder ein Zuhause auf Zeit. Während die Mädchen und Jungen in der Universitätsklinik behandelt werden, sind die Eltern so ganz in ihrer Nähe", lobte der Vorsitzende der SPD-Fraktion im saarländischen Landtag die Arbeit des Ronald McDonald-Hauses. Weil er das für "eine ganz tolle und wichtige Sache" halte und ihm als Saarpfälzer das Uniklinikum besonders am Herzen liege, habe er anlässlich seines 50. Geburtstages auf Geschenke verzichtet und stattdessen um Spenden für die Einrichtung auf dem Campus des Homburger Uniklinikums gebeten, so Pauluhn. Annähernd 7000 Euro sind zusammengekommen. Diese Summe wurde von der "L(i)ebensWert"-Stiftung der PSD-Bank, deren stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender Pauluhn ist, auf 10 000 Euro aufgerundet. Man leiste seit vielen Jahren Hilfe zur Selbsthilfe, indem man soziale Projekte durch Spenden unterstütze, erklärte Bender. Alle Projekte hätten eine Gemeinsamkeit, so der Vorstand: "Sie helfen Menschen, sich selbst zu helfen".

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Ronald-McDonald-Haus überreichten Stefan Pauluhn und der Vorstand der PSD, Stefan Bender, im Beisein des ärztlichen Direktors und Vorstandsvorsitzenden des Uniklinikums Homburg, Professor Wolf-Ingo Steudel, den Spendenscheck über 10 000 Euro sowie eine kleine Schatztruhe voller süßer Goldtaler an die Präsidentin des Freundeskreises Ronald-McDonald-Haus, Sigrid Getrey sowie Tanja Meiser von der Hausleitung. "Für uns ist das ein warmer Geldregen", zeigte sich Getrey hoch erfreut über die weihnachtliche Spende. Da zwischen 350 bis 400 Familien pro Jahr im Ronald-McDonald-Haus beherbergt werden, sei die Spende sehr willkommen.

Sigrid Getrey nahm gleich die Gelegenheit wahr, Pauluhn und Bender in den Freundeskreis aufzunehmen. "Ein schönes Weihnachtsgeschenk", stellte Professor Steudel fest. "Kinder liegen uns am Uniklinikum am Herzen", wies er unter anderem auf die Gründung der Kinder- und Jugendpsychiatrie sowie das auf dem Campus beheimatete größte Neonatologiezentrum hin. Das Ronald-McDonald-Haus stelle eine Bereicherung des Klinikums dar, so Uniklinikum-Vorstandsvorsitzender Steudel. re