Eine Brücke ins Leben geschlagen

Homburg. Junge Christen waren aufgerufen, ein Zeichen für ein lebendiges Miteinander zu setzen. Unter dem Motto "Kreuzworte" waren Jugendliche aus den katholischen Pfarreien Homburg und Bexbach zu einem Kreuzweg der Jugend eingeladen. Mit Texten und Liedern schlugen sie eine Brücke ins heutige Leben und setzten Zeichen für ein lebendiges Miteinander

Homburg. Junge Christen waren aufgerufen, ein Zeichen für ein lebendiges Miteinander zu setzen. Unter dem Motto "Kreuzworte" waren Jugendliche aus den katholischen Pfarreien Homburg und Bexbach zu einem Kreuzweg der Jugend eingeladen. Mit Texten und Liedern schlugen sie eine Brücke ins heutige Leben und setzten Zeichen für ein lebendiges Miteinander. Vorbereitet wurde der Kreuzweg in Homburg in diesem Jahr von den katholischen Pfarreiengemeinschaften St. Andreas, St. Fronleichnam, St. Michael Homburg sowie St., Martin Bexbach. Annähernd 200 Jugendliche machten sich am Freitagabend von der Hohenburgschule aus auf den Weg durch die Stadt bis hin zur Pfarrkirche St. Michael, wo der Kreuzweg seinen Abschluss fand (wir berichteten kurz). Der lange Zug aus Messdienern, Pfadfindern, katholischer Jugend, Firmlingen und einigen Erwachsenen bewegte sich über Stationen auf dem historischen Marktplatz, dem Christian-Weber-Platz über den Schulhof des Mannlich-Gymnasiums und am Saalbau. Abwechselnd trugen Vertreter der beteiligten Pfarreien das hölzerne Kreuz sowie ein Transparent von Station zu Station. An jedem Haltepunkt wurden Texte gelesen und Lieder gesungen. "Wir Menschen sind Gottes Ding", betonte der Pastoralreferent der Pfarreiengemeinschaft St. Andreas Erbach und St. Josef Jägersburg, Oliver Wagner, der gemeinsam mit Pastoralreferent Norbert Geis begleitende Worte sprach. Der Kreuzweg entstand in diesem Jahr in enger Zusammenarbeit mit der Gemeinschaft von Taizé und seinen jungen Gästen. Neben der Hinführung ins Zentrum des christlichen Glaubens wolle der Kreuzweg "die Grenzen zwischen Pfarreien und Gemeinden und nicht zuletzt auch die Grenzen der Generationen überwinden", betonte Petra Urso, welche die Messdiener der Pfarrei St. Michael betreute. Das lebendige Ebenbild eines solchen geschwisterlichen Miteinanders sei Taizé. Hier finde lebendiger Austausch im Glauben statt und die Einheit im Gebet. Und genau führte auch der diesjährige Jugendkreuzweg in Homburg. Mit einigen in Taizé entstandenen Texten des Kreuzweges interpretierten die Jugendlichen bei ihrem Zug durch die Stadt die letzten Worte Jesu in ihr eigenes Leben. Es waren diese sieben Sätze des Gekreuzigten, welche diesmal die Stationen des Leidensweges bestimmten. Und es waren die Gedanken der Jugendlichen, welche die Brücke in unseren Alltag schaffen. "Der Bezug zur heutigen Lebenszeit sollte gegeben sein", erläuterte Norbert Geis. re

Auf einen BlickDer Kreuzweg in Homburg wurde gestaltet von der Pfarreiengemeinschaft St. Andreas Erbach, der Kuratien Maria Hilf Bruchhof und Maria Geburt Schwarzenacker, den Pfadfindern DPSG Homburg-Zentral, der Pfarrei St. Fronleichnam, der Pfarreiengemeinschaft St. Martin Bexbach und der Pfarrei St. Michael Homburg. re