Einbußen gab's beim Programm

Erbach. Nach der überaus gelungenen Premiere im vergangenen Jahr stand die zweite Auflage des Erbacher Dorffestes am vergangenen Wochenende unter keinem guten Stern. Der Wettergott hatte diesmal kein Einsehen mit den insgesamt 22 Vereinen, Einrichtungen, Organisationen und Freizeitgruppen. Bis in die Abendstunden hinein regnete es zum Teil ununterbrochen

Erbach. Nach der überaus gelungenen Premiere im vergangenen Jahr stand die zweite Auflage des Erbacher Dorffestes am vergangenen Wochenende unter keinem guten Stern. Der Wettergott hatte diesmal kein Einsehen mit den insgesamt 22 Vereinen, Einrichtungen, Organisationen und Freizeitgruppen. Bis in die Abendstunden hinein regnete es zum Teil ununterbrochen. Und so war es auch nicht verwunderlich, dass sich der Ansturm der Besucher am Haus der Begegnung in überschaubaren Grenzen hielt. "Wir mussten einige Aktivitäten auf Grund des schlechten Wetters absagen", klagte Stadtteilmanager Markus Elser. So konnte die Hüpfburg für die Kinder nicht aufgebaut werden, das Reiten fiel ebenso dem schlechten Wetter zum Opfer wie der Auftritt der Showgruppe Sabine Herz. Auch das Seifenkisten-Fahren sowie das Fahren auf der Schiffschaukel waren nur eingeschränkt möglich. Auch der musikalische Auftritt der Gruppe Game over zum Abschluss des Erbacher Dorffestes am Samstagabend fiel sozusagen ins Wasser. Dennoch schweißte das schlechte Wetter die teilnehmenden Vereine zusammen und es entstand ein echtes Gemeinschaftsgefühl. "Die Erbacher nemme es Wetter wie's iss", meinte Wirtschafts- und Wissenschaftsminister Joachim Rippel bei der regnerischen Eröffnung des zweiten Dorffestes. Trotzdem seien das Engagement der beteiligten Vereine und der Einsatz der zahlreichen Helfer zu loben. "Mit solchen Veranstaltungen finden die Erbacher wieder zusammen." Mit der Ausrichtung des Erbacher Dorffestes am Mehrgenerationenhaus Haus der Begegnung komme zudem eine echte Begegnung zwischen jungen und alten Dorffestbesuchern zu Stande, sagte Rippel. "Hier entstehen durch ein Miteinander und Füreinander Nachbarschaft und Freundschaft." Oberbürgermeister Karlheinz Schöner wies darauf hin, dass sich in Erbach mittlerweile einiges getan habe und nannte als Beispiel die Einweihung des neuen Kinderzentrums. Die teilnehmenden Vereine hatten sich bestens auf den Besucherandrang eingestellt und boten kulinarische Köstlichkeiten an. Darüber hinaus ließen sich die mit Regenschirmen bewaffneten Besucher auch von einem abgespeckten Bühnenprogramm die gute Laune nicht verderben. Tanz-, Gesangs- und Musikdarbietungen der Kinderjongliergruppe der Stadtteilkonferenz Lebendiges Erbach, die Tanz AG der Luitpoldschule, der MGV Erbach, die Oderländer Volkstanzgruppe sowie die Videoclip-Dance-Gruppe sorgten für die Höhepunkte auf der teilweise nassen Bühne. Für die musikalische Umrahmung im Vorabendprogramm sorgte der Musikverein Reiskirchen. "Die Erbacher nemme es Wetter wie's iss."Wirtschaftsminister Joachim Rippel

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