Ein Umschlag voller Beeder Themen

Der neue Veranstaltungskalender für Beeden ist fertig und findet sich mit anderen Infos in den Briefkästen der Beeder Bürger. Ortsvertrauensmann Gerhard Wagner stellt das Werk gemeinsam mit Karl-Theo Dzieia in der Homburger SZ-Redaktion vor.

Wer in diesen Tagen in Beeden einen großen, weißen Umschlag in seinem Briefkasten findet, der hat Post von Ortsvertrauensmann Gerhard Wagner erhalten. Wie seit einigen Jahren und passend zum Jahreswechsel hat Wagner wieder den Veranstaltungskalender für die kommenden zwölf Monate in Beeden an die rund 1400 Haushalte verschickt. Dort ist all das zu finden, was im Jahr 2015 in Sachen Terminen wichtig ist, wie immer gestaltet von Karl-Theo Dzieia. Dabei glänzt der Veranstaltungskalender selbst, in Beeden seit sechs Jahren fester Bestandteil des Informationsnetzes, auch in diesem Jahr wieder mit vielen stimmungsvollen Aufnahmen aus dem Ort. Und auch die hat Dzieia in seiner Funktion als fotografischer Chronist Beedens zum Kalender beigesteuert.

Doch dieser schöne Blick ins kommende Jahr füllt den Briefumschlag nicht alleine. So findet sich neben dem üblichen persönlichen Anschreiben Wagners an die Beeder Bürger zum ersten Mal der Abfuhrplan der Stadt Homburg für Müll aller Art im Couvert - und aus aktuellem Anlass auch ein dringender Aufruf an die Bürger , an der Umfrage zum schnellen Internet teilzunehmen.

Bei ihrem Besuch in unserer Redaktion betonten Wagner und Dzieia vor allem die Bedeutung dieses Schreibens. "Ich bin ganz ehrlich: Das Thema schnelles Internet habe ich immer etwas unterschätzt", gestand Wagner freimütig ein. Doch hätten ihm aktuelle Gespräche mit Beedern gezeigt, dass der zügige Weg ins weltweite Datennetz für die Bürger hohe Bedeutung habe. "Das ist einfach ein wichtiger Standortfaktor!" Deswegen habe er, auch öffentlich beim Beeder Weihnachtsmarkt am vergangenen Wochenende, darauf hingewiesen, dass es unbedingt nötig sei, an der von der Stadt initiierten Umfrage teilzunehmen. Wagner: "Deshalb gibt es noch dieses zusätzliche Anschreiben, das an alle Beeder Haushalte geht. Denn die Menschen sollen erkennen, dass diese Umfrage sehr wichtig ist. Also weisen wir in dieser Form ausdrücklich auf diese Erhebung hin." Denn, wie auf dem Infoschreiben zu lesen ist: "Jede Stimme zählt für unseren Stadtteil."

In seinem "Gruß zu Weihnachten und zum Jahreswechsel " hat Wagner andere Aufgaben aufgelistet, um die es sich in den kommenden Monaten zu kümmern gelte: der Neubau des Kindergartens, die Sanierung des Beeder Brünnchens, die Erweiterung des Beeder Biotops, ein Zebrastreifen im Bereich des Alten Friedhofs an der Blieskasteler Straße und die Planungen für die Sportanlagen im Ort. Hier verdeutlichte Wagner, dass man in Sachen Kunstrasenplatz zu Gunsten anderer Homburger Stadtteile erst einmal zurücktreten werde. "Wir haben ja einen funktionierenden Rasenplatz. Und bevor wir jetzt anderen Vereinen, die nur Hartplätze haben, etwas wegnehmen, warten wir und lassen Bruchhof und Kirrberg den Vortritt." Danach sei dann Beeden dran. Denn, so Wagner, für Schule, Kindergarten, die Nachmittagsbetreuung, Vereine und Bürger sei eine ansprechende Sportanlage in Beeden nötig.