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Ein Netz der individuellen Hilfen knüpfen

Ein Netz der individuellen Hilfen knüpfen

Erbach. Jeder Mensch ist individuell. Daher kommt es in der sozialen Arbeit darauf an, individuelle Hilfen und Lösungen anzubieten, unterschiedliche Methoden und Instrumente einzusetzen und Angebote aus verschiedenen Feldern miteinander zu verknüpfen. Das Sozialpädagogische Netzwerk (SPN) der Arbeiterwohlfahrt im Saarland schafft die organisatorischen Voraussetzungen dafür

Erbach. Jeder Mensch ist individuell. Daher kommt es in der sozialen Arbeit darauf an, individuelle Hilfen und Lösungen anzubieten, unterschiedliche Methoden und Instrumente einzusetzen und Angebote aus verschiedenen Feldern miteinander zu verknüpfen. Das Sozialpädagogische Netzwerk (SPN) der Arbeiterwohlfahrt im Saarland schafft die organisatorischen Voraussetzungen dafür. Über die vielfältigen Angebote und Einrichtungen der Arbeiterwohlfahrt, Sozialpädagogisches Netzwerk, informierte sich Oberbürgermeister Karlheinz Schöner bei seinem Besuch der Awo in Erbach. Direktor Peter Barrois, bei der Awo zuständig für den Geschäftsbereich Gesamtorganisation und Verwaltung, stellte ihm im Beisein der beiden pädagogischen Direktoren Birgit Luhmann und Dieter Ehre, dem Fachbereichsleiter Schulkooperationsprojekte/Offene Jugendarbeit, Manfred Schön und der Qualitätsmanagement-Beauftragten Heike Göbel-Conrad, die Einrichtung vor. So beschäftigt das SPN annähernd 650 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in 130 Einrichtungen in allen saarländischen Landkreisen, im Regionalverband Saarbrücken und im angrenzenden Rheinland-Pfalz. "Wir sind kein Konzern, sondern ein Wohlfahrtsverband, der seinen Schwerpunkt in Homburg hat", betonte Barrois und wies auf einen reibungslosen Kontakt zur Stadt Homburg hin. Als professioneller Anbieter sozialer Arbeit trägt das SPN konkret dazu bei, die Lebensbedingungen von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen zu verbessern, die Chancengleichheit zu erhöhen, arbeitslosen Menschen wieder Hoffnung und Perspektive zu geben sowie Benachteiligungen und Gefährdungen von Menschen abzubauen. Nach dem Gespräch im Verwaltungsgebäude in der Moselstraße führte der Weg des Oberbürgermeisters auf das Gelände in der Lappentascherstraße. Hier führte Matthias Enkler, Leiter der Ausbildungswerkstatt bei der Awo, Schöner, die beiden Awo-Direktoren Peter Barrois und Dieter Ehre sowie die Leiterin Berufsvorbereitung, Claudia Burcheri-Maas, durch die außerbetrieblichen Ausbildungswerkstätten. "Derzeit werden annähernd 100 Jugendliche in unseren Werkstätten ausgebildet", erklärte Enkler beim Rundgang. "Ein tolles Projekt, das sozial benachteiligten Jugendliche auffängt und ihnen mit einer qualifizierten Ausbildung eine berufliche Perspektive gibt", zeigte sich Schöner beeindruckt. re