Ein Höhlenrundgang wird möglich

Homburg. In den Homburger Schlossberghöhlen wird wieder gearbeitet. Nachdem der erste Teil der Höhlen erfolgreich restauriert wurde, hat am Dienstag der zweite Bauabschnitt begonnen. "In einem Jahr sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Dann können die Höhlen auf drei Etagen erkundet werden", sagte Homburgs Oberbürgermeister Karlheinz Schöner zu Baubeginn

Homburg. In den Homburger Schlossberghöhlen wird wieder gearbeitet. Nachdem der erste Teil der Höhlen erfolgreich restauriert wurde, hat am Dienstag der zweite Bauabschnitt begonnen. "In einem Jahr sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Dann können die Höhlen auf drei Etagen erkundet werden", sagte Homburgs Oberbürgermeister Karlheinz Schöner zu Baubeginn. Das Besondere bei den Arbeiten: Die Höhlen können weiterhin besichtigt werden. "Und zwar uneingeschränkt", betonte Schöner und fügte hinzu: "Es war uns sehr wichtig, dass die Besucher nicht durch die Arbeiten eingeschränkt werden und dass die Arbeiten nicht von den Besuchern behindert werden." Insgesamt 1,1 Millionen Euro werden die Arbeiten kosten, wobei 840 000 Euro vom Wirtschaftsministerium kommen. "Den Rest muss die Stadt tragen", so der Oberbürgermeister. Durch den Ausbau und die Öffnung der Etagen zehn, elf und zwölf sollen die Höhlen für die Besucher wesentlich attraktiver werden. "Es ist dann ein Rundgang möglich", erklärt Peter Emser vom Kultur- und Verkehrsamt der Stadt Homburg. Durch diesen Rundgang können mehrere Gruppen gleichzeitig in die Schlossberghöhlen. "Die Wartezeiten verkürzen sich so ungemein. Und es ist auch geplant, dass dann Einzelbesucher wieder die Höhlen besichtigen können", so Emser. In einem Bereich soll ein Wohnraum aus der Bunkerzeit der Schlossberghöhlen nachgebaut werden und an anderer Stelle sollen die Besucher erfahren, wie hier im Mittelalter Sand abgebaut wurde. Da vor Kurzem ein neuer Eingang gefunden wurde, hat sich die Arbeit für die Sanierer der Firma Saar Montan ein wenig erleichtert. Durch den neuen Eingang können Baumaterialien leichter zu ihrem Einsatzort gebracht werden. Besonders die Arbeiten am beeindruckenden Thronsaal soll das erleichtern, hier wird jede Menge Stahl und Beton benötigt.

Auf Einen BlickÖffnungszeiten: April bis Oktober täglich von neun bis 17 Uhr. Das Schaubergwerk kann nur geführt besichtigt werden. Die letzte Tour startet eine Stunde vor Schließung. Eine Anmeldung ist empfehlenswert. Weitere Infos und Anmeldung unter Tel. (06841) 20 64 und im Internet. red