Ein bunter Auftritt im Netz

Homburg hat einen neuen Internet-Auftritt bekommen. Er ist bunter geworden und zeigt schon mal auf den ersten Blick, wie es in Homburg überhaupt aussieht. An der Übersichtlichkeit werde aber noch gearbeitet, hieß es aus der Verwaltung.

Wer heute in der realen Welt ein gutes Bild abgeben will, der muss sich auch in der Virtualität von Bits und Bytes von seiner besten Seite zeigen. Das gilt für Unternehmen im Werben um Kunden - und auch für Stadtverwaltungen, wenn es um Transparenz und Bürgerfreundlichkeit geht.

Dementsprechend hat auch die Stadt Homburg ihren Internetauftritt unter www.homburg.de neu gestaltet. Seit kurzem präsentiert sich die digitale Visitenkarte in neuem Gewand. Unter den Ober-Titeln "Aktuelles", "Rathaus", "Stadtprofil", "Kultur & Freizeit", "Tourismus" sowie "Wirtschaft & Wissenschaft" und optisch aufgewertet mit ein paar schönen Stadtansichten und Image-Fotos auf der Start- und den folgenden Inhaltsseiten findet sich so ziemlich alles, was es an Informationen rund um die Stadt gibt.

5000 Euro, so Stadtpressesprecher Jürgen Kruthoff, habe man sich diesen überarbeiteten Internetauftritt kosten lassen, je zur Hälfte finanziert aus Mitteln des Stadtmarketings und der Öffentlichkeitsarbeit.

Insgesamt sei es das Ziel gewesen, den in die Jahre gekommen Auftritt der Stadt Homburg zu modernisieren. Mit der Homburg-App, entwickelt in Zusammenarbeit mit der Saarbrücker Zeitung, habe man das an anderer Stelle schon getan, nun sei der eigentliche Internetauftritt an der Reihe gewesen. Der sei von einer externen Agentur entwickelt worden, die Stadt könne die Seite inhaltlich mit ihrem Personal aber selbst verwalten, per so genanntem Content-Management-System. Was dort an Informationen durch Mitarbeiter der Verwaltung eingegeben wird, landet an den entsprechenden Stellen im Internetauftritt.

Wie das dann aussieht, das zeigt schon die Startseite von www.homburg.de . Quasi in vier Kolonnen ziehen sich die Informationen unter den Rubriken "Sondermeldungen", "Nachrichten", "Pressemitteilungen" und "Rathaus" nach unten - Text und Bild, kombiniert mit Verweisen, die zu weitergehenden Informationen führen. Darunter findet sich eine Terminübersicht, ganz am Ende der Startseite dann noch eine Verweis-Sammlung, das Wetter und allgemeine Kontakt-Informationen zum Rathaus.

Das Ganze wirkt auf den ersten Blick durchaus textlastig und für einen weniger geübten Internetnutzer mit den vielen Verweisen schon auf der Stadtseite im ersten Moment etwas unübersichtlich. Doch man kann sich an die Systematik gewöhnen. Dazu trage auch bei, wie Jürgen Kruthoff erläuterte, dass unterhalb der Hauptrubriken alle folgenden Inhalte alphabetisch angeordnet seien, dies sei beim alten Internetauftritt der Stadt nicht der Fall gewesen.

Kruthoff räumte ein, dass nach dem mehrmonatigen Entwicklungsprozess der Internetseite noch längst nicht alles so sei, wie es sein müsste oder könnte. "Deswegen sind wir natürlich für jeden Verbesserungsvorschlag von Seiten der Nutzer dankbar - und werden diese, soweit möglich, auch umsetzen."

In der Summe sei das neue, virtuelle Homburg ein kleiner Baustein im gewünscht moderneren Erscheinungsbild der Stadt, so Kruthoff.

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