Ehrenamtbörse hat noch "Stellen" frei

Ehrenamtbörse hat noch "Stellen" frei

Homburg. Der Interessenverband für Unfallverletzte im Saarpfalz-Kreis sucht für die Aktion "Bob - Wer fährt, trinkt nicht" ehrenamtliche Unterstützung zur weiteren Etablierung der Aktion im Saarpfalz-Kreis. Dazu gehören Öffentlichkeitsarbeit und die Gewinnung weiterer Gastronomen in Homburg. Geboren wurde diese Idee 1995 in Belgien und wird jetzt auch in Deutschland übernommen

Für die Bob-Aktion werden Gastronome gesucht, die mitmachen.

Homburg. Der Interessenverband für Unfallverletzte im Saarpfalz-Kreis sucht für die Aktion "Bob - Wer fährt, trinkt nicht" ehrenamtliche Unterstützung zur weiteren Etablierung der Aktion im Saarpfalz-Kreis. Dazu gehören Öffentlichkeitsarbeit und die Gewinnung weiterer Gastronomen in Homburg. Geboren wurde diese Idee 1995 in Belgien und wird jetzt auch in Deutschland übernommen. Vorreiter war Hessen, im Saarland engagierte sich der Kreis Saarlouis sofort dafür - und nun folgt der Saarpfalz-Kreis. "Wir wollen die Bob-Aktion einem breiten Publikum nahe bringen", erklärte Professor Werner Knopp, Unfallchirurg am Uniklinikum in Homburg und erster Vorsitzender des Interessenverbandes für Unfallverletzte (IUV). "Die Idee wurde vor allem geboren, weil immer wieder schreckliche Unfälle mit Jugendlichen passiert sind", sagt Professor Knopp. Der Besuchsdienst "Türen öffnen" benötigt dringend weibliche Ehrenamtliche in Erbach, Einöd und Oberbexbach. Gesucht werden Frauen, die einmal wöchentlich zwei bis drei Stunden Zeit haben, ältere Menschen zu Hause zu besuchen, sich mit ihnen zu unterhalten, sie bei Spaziergängen oder auch mal zu Arztbesuchen zu begleiten.Interessentinnen können sich beim Pflegestützpunkt des Saarpfalz-Kreises unter der Telefonnummer (0 68 41) 10 42 54 melden. Eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe ist die gelungene Integration von Aussiedlern und Ausländern, die neu nach Deutschland kommen. Die Ehrenamtbörse Saarpfalz-Kreis sucht in Kooperation mit dem Internationalen Bund Ehrenamtliche, die beim Einleben und Eingliedern dieser neu eingewanderten Menschen im Saarpfalz-Kreis behilflich sind. Fünf Frauen aus den Herkunftsländern Tunesien, Elfenbeinküste, Syrien und dem Kosovo suchen Mentorinnen, mit denen sie ihre Deutschkenntnisse und ihre Kommunikation verbessern können.Auskünfte erteilt Renate Hirschfelder, Ehrenamtbörse, Telefon (0 68 41) 104-405, E-Mail: renate.hirschfelder@saarpfalz-kreis.de.

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