Durch Schlaglöcher zum Friedhof

Einöd · Eigentlich sollte die Straße zum Friedhof in Einöd schon jetzt in neuem Glanz erstrahlen. Die Arbeiten, ursprünglich für Dezember geplant, seien aber verschoben worden, sagte Ortsvorsteher Karl Schuberth. Neuer Termin sei das „zeitige Frühjahr“.

 Notdürftig geflickte Stellen und Risse im Belag: Die Straße, die zum Einöder Friedhof führt, ist dringend sanierungsbedürftig. Fotos: SZ-Redaktion

Notdürftig geflickte Stellen und Risse im Belag: Die Straße, die zum Einöder Friedhof führt, ist dringend sanierungsbedürftig. Fotos: SZ-Redaktion

 Egal an welcher Stelle man sich auf dem Weg zum Friedhof in Einöd befindet: Man muss schon aufpassen. Die Schlaglöcher sind zum Teil richtig tief.

Egal an welcher Stelle man sich auf dem Weg zum Friedhof in Einöd befindet: Man muss schon aufpassen. Die Schlaglöcher sind zum Teil richtig tief.

Schlaglöcher, notdürftig geflickte Stellen, Risse in der Straßendecke: Der Weg, der in Einöd zum Friedhof führt, weist reichlich Stolperfallen auf und ist schon seit langem in sehr schlechtem Zustand. Davon berichtete nun eine Leser-Reporterin. Gerade für Menschen, die mit einem Rollator unterwegs seien, oder solche, die generell wacklig auf den Beinen sind, sei das richtig gefährlich. Ebenso unerfreulich und beschwerlich bis gefährlich sei die Straße so für Fahrradfahrer, Eltern mit Kinderwagen oder auch für diejenigen, die hier mit ihrem Hund spazieren gehen. Für Autofahrer sei die holprige Straße ebenfalls nicht ohne, gerade bei tiefen Schlaglöchern könnte man sich an der Unterseite an seinem Wagen auch etwas aufreißen. Seit Jahren werde versprochen, dass hier etwas passieren werde - bislang aber Fehlanzeige, ärgert sich die Leserin. Das Problem ist auch an anderer Stelle bekannt.

Die Straße sei in "ganz schlechtem" Zustand, bestätigt etwa Einöds Ortsvorsteher Karl Schuberth auf Nachfrage unserer Zeitung. Das sei schon vor zwei Jahren an die verantwortlichen Stellen gemeldet worden. Und eigentlich, so Schuberth, sollte sie bereits repariert sein und zwar im Zug der Sanierung der Hauptstraße (L 110), genauer dem Abschnitt zwischen der Einmündung Webenheimer Straße und der Einmündung zur Straße zum Friedhof (Am Krämer). Ursprünglich seien die Arbeiten an der L 110 für Ende November/Dezember vergangenen Jahres vorgesehen gewesen, die Sanierung des Wegs zum Friedhofs habe sich anschließen sollen. Das alles sei dann aber wegen des Wetters, das zu der Jahreszeit ja auch einmal schlecht sein könne, vertagt worden. Als neuer Termin werde nun das "zeitige Frühjahr" angepeilt, so Schuberth weiter. Für die L 110 sei der Landesbetrieb für Straßenbau (LfS) zuständig, für die Straße zum Friedhof die Stadt Homburg. Dort werde die Oberfläche erneuert - und zwar die komplette Decke, informierte der Ortsvorsteher. Es soll also kein Flickenteppich entstehen, indem Löcher mit Kaltasphalt gestopft werden.

Und auch die Stadt bestätigte den neuen Termin: Die Tiefbauabteilung verwies ebenfalls darauf, dass im Zuge der Erneuerung des Fahrbahnbelags in der Hauptstraße, auch die Straße Am Krämer neu gemacht werde. Die Arbeiten in der Hauptstraße sollen Anfang des Jahres beginnen, - und auch dort nur dann, wenn die Witterung es zulasse, hieß es weiter.

Den Tipp für diesen Artikel bekamen wir von einer Leserreporterin. Wenn Sie auch Interessantes zu erzählen haben, hinterlassen Sie eine Sprachnachricht: Tel. (06 81) 5 95 98 00, schicken Sie eine E-Mail an leser-reporter@sol.de oder nutzen Sie unser Onlineformular unter www.saarbruecker-zeitung.de/leserreporter .

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