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Die Kinder konnten es kaum erwarten

Die Kinder konnten es kaum erwarten

Homburg. Der bisher recht kahle und aus Asphalt bestehende Schulhof der Grundschule Sonnenfeld in Homburg hat vor Kurzem einen neuen Farbtupfer bekommen. Mit der Aufstellung eines neuen Klettergerüstes haben die Kinder in den Pausen nun noch mehr Möglichkeiten, zu spielen und sich auszutoben. Die Materialkosten belaufen sich auf exakt 8114 Euro

Homburg. Der bisher recht kahle und aus Asphalt bestehende Schulhof der Grundschule Sonnenfeld in Homburg hat vor Kurzem einen neuen Farbtupfer bekommen. Mit der Aufstellung eines neuen Klettergerüstes haben die Kinder in den Pausen nun noch mehr Möglichkeiten, zu spielen und sich auszutoben. Die Materialkosten belaufen sich auf exakt 8114 Euro. Finanziert wurde das Gerät durch einen Spendenaufruf innerhalb der Elternschaft, der 1478 Euro erbrachte, eine Spende über 700 Euro der VR Bank Saarpfalz sowie durch den Förderverein der Schule, der 5936 Euro zur Verfügung stellte.Die Anschaffung eines Spielgerätes sei der erklärte Wunsch der beiden ausgeschiedenen Schulleiter der Grundschule Sonnenfeld, Robert Zaske und Erika Backes-Faller, als Abschiedsgeschenk gewesen, erinnerte die Vorsitzende des Schulvereins, Esther Reichert, an die Idee und den Werdegang des Klettergerüstes. Durch Vermittlung des Bildungsbeauftragten der Stadt Homburg, Schulleiter Alexander Ziegler von der Luitpoldschule in Erbach, habe die Stadt durch Mitarbeiter des Betriebshofes das Klettergerüst einbetoniert sowie die Fallschutzmatten verlegt. Am ersten Schultag nach den Sommerferien habe das Spielgerät auf dem Schulhof gestanden. Nach der Einsegnung des neuen Spielgerätes durch Pfarrer Markus Hary blieb es den beiden ehemaligen Schulleitern der Grundschule Sonnenfeld, Robert Zaske und Erika Backes-Faller, vorbehalten, gemeinsam mit Konrektorin Judith Lacher das symbolische rote Band durchzuschneiden und damit das Klettergerüst offiziell seiner Bestimmung zu übergeben. "Ein lang ersehntes Spielgerät", meinte Judith Lacher mit Blick auf das bunte Klettergerüst. Musikalisch umrahmt wurde die Übergabe von allen Schülerinnen und Schülern mit einem Lied, dessen Text von Lehrerin Margit Herz eigens zu diesem Anlass zusammengestellt wurde.

"Wie ist das neue Klettergerüst angekommen?", fragte die Vorsitzende des Schulvereins, Esther Reichert, die Kinder, die sich in Reih und Glied an der weißen Linie aufgestellt hatten. "Gut, klasse, perfekt", lauteten die Antworten der Jungen und Mädchen, die es kaum erwarten konnten, sich über die Treppenleiter auf das neue Klettergerüst mit Türmchen, der Brücke und der Rutsche zu stürzen.

Bürgermeister Klaus Roth dankte allen Eltern, dem Förderverein der Schule, der Bank sowie allen Beteiligten für ihr Engagement zum Wohle der Schule und der Kinder. "Ohne bürgerschaftliches Engagement ist die öffentliche Hand ziemlich aufgeschmissen", sagte er.