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Die Angst vor großen Hunden nehmen

Die Angst vor großen Hunden nehmen

Homburg. Zu einem informativen Vortrag hatte die Wissensbörse der Stadt Homburg eingeladen: "Keine Angst vor großen Hunden" lautete das Thema des ausgebildeten Hundetrainers Klaus Frank aus Zweibrücken. Viele kennen das beklemmende Gefühl, wenn einem beim Spazierengehen ein Hund - vielleicht sogar ohne Leine oder "Herrchen" - entgegenrennt

Homburg. Zu einem informativen Vortrag hatte die Wissensbörse der Stadt Homburg eingeladen: "Keine Angst vor großen Hunden" lautete das Thema des ausgebildeten Hundetrainers Klaus Frank aus Zweibrücken. Viele kennen das beklemmende Gefühl, wenn einem beim Spazierengehen ein Hund - vielleicht sogar ohne Leine oder "Herrchen" - entgegenrennt. Angst kommt auf und man stellt sich die Frage: Was tun? Frank zeigte, dass es möglich ist, die Angst vor Hunden durch richtiges Verhalten und Auftreten zu verlieren. Er erläuterte, wie man es schafft, gefährliche Situationen mit Hunden zu vermeiden und zu meistern. Genetisch sei jeder Hund ein Wolf, das sei besonders an den Hütehunden wie Bobtails sowie den Schutz- und Wachhunden zu sehen. Zu einer plötzlichen Hunde-Begegnung im Wald gab Frank praktische Tipps. Das Anstarren sehen Hunde als Bedrohung an. Wichtig sei auch, den Individual-Abstand zu Hunden einzuhalten, denn die mögen es gar nicht, wenn man ihnen plötzlich den Kopf tätschelt oder ihnen schnell extrem nahe kommt. "Dann hat ein Hund nur die Wahl: Flucht oder Angriff", so Frank. In Homburg sind 2700 Hunde angemeldet. Dann kam der praktischen Teil mit drei Labradorhunden, die als umgänglich und kinderfreundlich gelten. Man konnte die Tiere streicheln oder füttern und sich so die Angst "wegtrainieren". red