Der Nikolaus kam mit dem Motorrad

Homburg. Mit zumindest ein wenig Wetterglück, einem gelungenen Konzert französischer Jugendlicher aus La Baule und dem traditionellen Abschluss mit 1000 Wunderkerzen endete gestern Abend der 36. Homburger Nikolausmarkt

Homburg. Mit zumindest ein wenig Wetterglück, einem gelungenen Konzert französischer Jugendlicher aus La Baule und dem traditionellen Abschluss mit 1000 Wunderkerzen endete gestern Abend der 36. Homburger Nikolausmarkt. Seit dem vergangenen Freitag hatte der Traditionsmarkt die Homburger Altstadt fest im Griff, lockten, leider an oft verregneten Tagen, wie in jedem Jahr zahlreiche Stände auf den historischen Marktplatz. Mit einem umfangreichen Programm leisteten die beiden Verantwortlichen, Peter Emser als Geschäftsführer der Werbegemeinschaft Homburg, und Wolfgang Peiffer als Mann für das Bühnenprogramm, Widerstand gegen die wenig winterlichen Bedingungen.Zwei der Höhepunkte bot das Markttreiben am gestrigen Sonntag: Zum einen traten zum wiederholten Male Jugendliche aus La Baule als Chor beim Weihnachtsmarkt auf, zum anderen gönnte sich der Nikolaus an seinem Ehrentag eine ganz besondere Form der Anreise mit dem Motorrad.Peter Rothgerber, Partnerschaftsbeauftragter für die Städtepartnerschaft zwischen Homburg und La Baule, konnte die zahlreichen Gäste beim Konzert der Jugendlichen aus der französischen Partnerstadt noch über eine positive Veränderung informieren. "Zum ersten Mal sind die Sänger aus La Baule nicht in der Jugendherberge untergebracht, sondern wurden in Gastfamilien untergebracht." Dies sei vor allem dem großen Engagement des Saarpfalz-Gymnasiums zu verdanken, so Rothgerber.Rund um dieses schöne Konzert versuchten die zahlreichen Standbetreiber mit ihren teils aufwendigen weihnachtlichen Kunsthandwerkangeboten auch am letzten Tag des Homburger Nikolausmarktes die Besucher zu locken, durchaus mit Erfolg. "Sicher, so richtig weihnachtlich ist es nicht. Aber die Buden sehen schön aus. Und hier gibt's eine gute Chance, das eine oder andere Geschenk zu erstehen", gab sich Besucherin Helga Senft gelassen. "Und dann klappt's auch mit dem Weihnachtsgefühl."