Der Nikolaus ist täglich zu Besuch Bei Sonnenschein zum Bummeln in die Innenstadt

Der Nikolaus ist täglich zu Besuch Bei Sonnenschein zum Bummeln in die Innenstadt

Homburg. Nach der offiziellen Eröffnung des Homburger Nikolausmarktes am vergangenen Freitag zogen die Standbetreiber nach dem ersten Wochenende ein positives Zwischen-Fazit

Homburg. Nach der offiziellen Eröffnung des Homburger Nikolausmarktes am vergangenen Freitag zogen die Standbetreiber nach dem ersten Wochenende ein positives Zwischen-Fazit. Bei meist brauchbarem Wetter und am gestrigen Sonntag auch unterstützt durch geöffnete Geschäfte in der Homburger Innenstadt fanden nicht wenige den Weg auf den historischen Marktplatz, rund um den ersten Advent die Vorweihnachtszeit auf sich wirken zu lassen. Hans Emser, seit 35 Jahren Standbetreiber und damit einer der Pioniere der ersten Stunde in Homburg, zeigte sich zufrieden mit dem Zuspruch der Besucher für seine Angebote. "Der gestrige Samstag war gut und heute wird es genauso gut." Wenige Meter weiter hatte auch Detlef Mennel keinen Grund zur Klage. Im zweiten Jahr hatte es den Besitzer der Homburger Zunfthauses auf den Nikolausmarkt gezogen - und er hatte zumindest bis zum gestrigen Sonntag die Entscheidung nicht bereut. "Wir haben uns sehr intensiv auf unseren Auftritt vorbereitet. Für uns geht es zum einen um Imagepflege, zum anderen aber auch natürlich um den Verkauf."Musikalisch stand der gestrige Sonntag im Zeichen dreier Auftritte: Um 15 Uhr war es zuerst das Flötenensemble aus Kirrberg, das mit seinem Programm für adventliche Stimmung sorgen wollte. Um 17 Uhr stand dann Alexandra Weis mit ihren weihnachtlichen Melodien im Zentrum des Interesses der Gäste. Zum Abschluss des vorweihnachtlichen Musikprogramms spielte dann noch das Westpfälzische Akkordeonorchester aus Landstuhl auf. Auch die Gäste des ersten Wochenendes auf dem Homburger Nikolausmarkt zeigten sich mehr als zufrieden mit dem Einstand der Kreisstadt zum ersten Advent. "Ich will ganz ehrlich sein. Nachdem schon Ende Oktober bei uns im Supermarkt die ersten Weihnachtsdekorationen zu finden waren, hatte ich schon fast keine Lust mehr auf das Fest. Es wird mir manchmal einfach zu viel und es geht viel zu früh los", ließ sich Anja Pastohl ins Herz schauen. "Aber wenn dann die ersten Weihnachtsmärkte beginnen, dann komme ich doch wieder in Stimmung. Dann merke ich, dass Weihnachten nicht nur was mit dem Geldbeutel zu tun hat, sondern damit, sich etwas für die Seele zu gönnen. Und dazu gehört für mich in jedem Jahr und auf jeden Fall der Nikolausmarkt in Homburg." Noch bis zum 7. Dezember haben die Homburger und ihre Gäste aus der ganzen Region die Möglichkeit, das besondere Flair auf dem historischen Homburger Marktplatz zu genießen - und den einen oder anderen Höhepunkt zu erleben. Neben dem täglichen Besuch des Nikolaus um 16 Uhr und dem musikalischen Rahmenprogramm, das an allen Tagen für weihnachtliche Stimmung sorgen soll, ist es natürlich auch in diesem Jahr die Nacht der tausend Wunderkerzen, die am letzten Tag des Nikolausmarktes die Herzen der Besucher höher schlagen lassen soll.Homburg. Bei strahlendem Sonnenschein waren viele Menschen in die Homburger Innenstadt gekommen. Nicht nur der Nikolausmarkt hatte sie gelockt, auch der verkaufsoffene Sonntag. Die Händler waren mit dem Geschäft zufrieden."Bei uns war nicht überragend viel los", erklärte Esther Roder von expert-Ulmcke, "aber trotzdem war es sehr effektiv. Die Leute haben ganz gezielt gekauft und deshalb sind wir zufrieden", so Roder.Auch beim Media Markt herrschte den ganzen Tag Treiben. "Besonders die intensiv beworbenen Produkte wie DVD-Spieler, Handys und Notebooks wurden heute nachgefragt", berichtet Geschäftsführer Roberto Glorioso. Dabei habe das eigentliche Weihnachtsgeschäft noch nicht begonnen. "Die Geschenke haben die Leute noch nicht gekauft, aber sie haben sich bereits intensiv umgesehen", weiß Glorioso. In der Saarbrücker Straße waren die Händler mit dem sonnigen Sonntag auch zufrieden. "Es war wirklich in Ordnung", sagt Kerstin Klees von kleidung+kunst. Sie verkauft hochwertige junge Mode und zeitgenössische Kunst. "Jetzt bin ich gespannt, wie die lange Verkaufsnacht am 13. Dezember wird", sagt Klees. In dieser Nacht werden viele Geschäfte bis 22 Uhr öffnen, Klees will sogar noch länger verkaufen. "Das ist ein gutes Angebot für die Kunden, deshalb wollen wir erst um 24 Uhr schließen." klö