Der neue Hoteltrakt ist fertig

Homburg. Es sei "ein langer, beschwerlicher Weg gewesen", erklärte Eigentümer und Küchenchef Bernhard Pinl vom Landhaus Rabenhorst, der das Haus 1993 gepachtet und 1996 gekauft hat, bei der offiziellen Einweihung des neuen Anbaus und des neu gestalteten Außengeländes vor zahlreichen Gästen

Homburg. Es sei "ein langer, beschwerlicher Weg gewesen", erklärte Eigentümer und Küchenchef Bernhard Pinl vom Landhaus Rabenhorst, der das Haus 1993 gepachtet und 1996 gekauft hat, bei der offiziellen Einweihung des neuen Anbaus und des neu gestalteten Außengeländes vor zahlreichen Gästen. Er habe zehn Jahre gekämpft, um seine Visionen zu verwirklichen, so der "Gutsherr" des Rabenhorstes.Das Ergebnis dieser Erweiterung bezeichnete er als "eine Symbiose zwischen Natur und Wohlfühlen". Zusammen mit Ehefrau Petra, Sohn Pascal und Tochter Angela, habe er "ein Hotel geschaffen, in dem auch internationale Gäste neuzeitlich untergebracht werden können", fügte Bernhard Pinl mit Blick auf den Universitätsstandort Homburg hinzu.

Annähernd 1,7 Millionen Euro habe man in den neuen Anbau investiert, betonte Petra Pinl. Entstanden sind 14 neue Zimmer, eine Wellness-Anlage mit Schwimmbad, Sauna, Infrarot-Kabine und Dampfbad. So verfügt das Hotel-Restaurant nunmehr über 36 Zimmer, davon fünf Einzel- und 31 Doppelzimmer.

"Die Kapazität hat nicht mehr ausgereicht. Darüber hinaus war auch die Nachfrage unserer Gäste nach einem Schwimmbad, Saunalandschaft und Wellness-Oase groß", begründete Pinls Tochter Angela Mosler die bauliche Erweiterung im Familienunternehmen Pinl.

Mit den neuen Angeboten im Wellnessbereich und den modern eingerichteten Zimmern könne man zusätzliche Gäste übers Wochenende ins Saarland locken. Auch im Außenbereich des Hotel-Restaurants Rabenhorst, das romantisch und still mitten im Homburger Wald liegt, hat sich allerhand getan. So wurde im Grünen eine Grillhütte und eine Außensauna errichtet,

Sitzgelegenheiten geschaffen sowie eine Gartenanlage mit verschiedenen Gewürzen und Pflanzen angelegt. "Hier ist ein Gesamtkunstwerk entstanden", stellte die saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer anerkennend fest. "Eine tolle Anlage" würdigte sie das Engagement der Familie Pinl. Die Investition des Familienunternehmens in das touristische Angebot sei "ganz wichtig für das Land, für die Region und für den Unistandort Homburg", meinte die Ministerpräsidentin, damit werde eine echte Lücke geschlossen.

Kramp-Karrenbauer stieß mit ihrer Aussage auch auf die Zustimmung von Homburgs Oberbürgermeister Karlheinz Schöner. "Die Funktion des Hotel-Restaurants Rabenhorst ist wichtig, da die Stadt als Standort der Universitätsklinik eine besonderen Anspruch und Verpflichtung hat", lobte Schöner den Mut des Investors Bernhard Pinl. Im Anschluss an die offiziellen Eröffnungsreden hatten die Gäste die Möglichkeit, den neuen Anbau zu besichtigen.

Auf einen Blick

Rabenhorst ist eine Bezeichnung für den Wald-Bereich hinter dem Fußballstadion. Es gibt auch mitten unter den Bäumen eine Waldbühne am Rabenhorst. Hotel und Bühne sind gut ausgeschildert. re