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Irischer Frühschoppen: Der Irische Frühschoppen ist einfach Kult

Irischer Frühschoppen : Der Irische Frühschoppen ist einfach Kult

Hunderte Besucher aus nah und fern kamen zu dem traditionellen Musik-Fest des Obst- und Gartenbauvereins Schwarzenbach.

„Wir kochen in jedem Jahr mehr Essen und könnten trotzdem immer noch mehr verkaufen. Es kommen immer mehr Besucher.“ Wer das sagt, ist Frank Bellaire, der während des irischen Frühschoppens des Obst- und Gartenbauvereins Schwarzenbach für alles Kulinarische sorgt. Zwei Tage sind die rund 50 Helfer des 120-köpfigen Vereins Jahr für Jahr allein mit Kochen und Vorbereiten, dem Aufbauen von Sitzplätzen für rund 1000 Besucher unter den Schatten spendenden Nussbäumen beschäftigt.

Wer diesmal mit dem Fahrradkam, hatte es einfacher, sein Vehikel zu parken als die Autofahrer, deren Fahrzeuge die Straßen im Wohngebiet säumten. Lebhaftes Stimmengewirr und die irische Musik der Band The Fenians schallten weithin und wiesen auswärtigen Besuchern den Weg auf den idyllisch gelegenen Vereinsplatz in Schwarzenbach.
Hier wurde zu den klassischen irischen Folksongs geschunkelt, geklatscht, getanzt und mitgesungen. „I‘ve been a wild rover“, bekannte der Hornbacher Sänger und Gitarrist Stefan Hoor in der Mittagspause der Band. Mit seiner einfühlsamen Stimme und Liedern aus den Pubs von Dublin und anderen irischen Städten zog er das Publikum, zum Teil in Kilt oder grün-weiß-orangefarbener Bemalung, in seinen Bann.

Zum ersten Mal spielte in diesem Jahr Silke Homm-Schmidt aus Rehlingen zum Tanze auf. Das Mitglied der Band K-Town-Pipe aus Kaiserslautern war hellauf begeistert von der Atmosphäre und der professionellen Organisation des Festes.

Die Gäste des Irischen Frühschoppens kommen teilweise von weit her. Jürgen aus Berlin, Volker aus München, Stephanie Hughes und Tochter Catarina aus Antwerpen reisen jedes Jahr viele hundert Kilometer dafür.

Ganz so weit hatten es Beate und Lothar Junk nicht. Die beiden sind „totale Irland-Fans“, wie sie sagen, leicht zu identifizieren an T-Shirts und Mützen auf dem Kopf, reisen seit mehr als zehn Jahren aus Kaiserslautern an. Sie finden es „toll, die irische Tradition aufleben zu lassen“ und genießen die Musik. „Wir haben schon ganze Cliquen hierhergebracht“, erzählen die beiden, diesmal wurden sie  begleitet von Newcomerin Ilka Schnappert aus Wiebelskirchen.