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Der Erste Weltkrieg und seine Auswirkungen auf die Region

Der Erste Weltkrieg und seine Auswirkungen auf die Region

. Der Historische Verein bietet in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Homburg am Donnerstag, 4. Dezember, 19.30 Uhr, im Siebenpfeifferhaus einen Vortrag über den Ersten Weltkrieg und seine Auswirkungen auf die Saarpfalz-Region an.

Am 28. Juni 1914 wurde in Sarajewo das österreichisch-ungarische Thronfolgerpaar ermordet. Die K.u.K.-Monarchie machte Serbien dafür verantwortlich und erklärte dem Nachbarland am 26. Juli 1914 den Krieg. Daraufhin löste ein Geflecht von Bündnisverpflichtungen binnen weniger Tage einen Krieg aus, der heute als "Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts" gilt, heißt es in der Pressemitteilung der Veranstalter. Der Erste Weltkrieg spielte sich aber nicht nur auf einschlägig bekannten Schlachtfeldern wie Verdun, Ypern oder an der Somme ab, auch die Region selbst war direkt und indirekt von den Auswirkungen betroffen.

Mehr als anderthalb Jahre hat die Historikerin Doris Grieben im Auftrag des Amtes für Heimat- und Denkmalpflege des Saarpfalz-Kreises in zahlreichen Archiven recherchiert und die Ergebnisse ihrer Arbeit nun auf 160 Seiten als 2014er-Sonderheft der "Saarpfalz - Blätter für Geschichte und Volkskunde" veröffentlicht. Darin erläutert sie, welche Konsequenzen der sich zunehmend verschärfende Krieg auf die Region und die in ihr lebenden Menschen hatte. Sie beleuchtet zum Beispiel, wie sich die Versorgungslage der Bevölkerung bis zum Hungerwinter 1916/17 zusehends verschlechterte, sie beschreibt die Situation der Industrie und der Arbeiter und sie zeichnet die Haltung der Pfarrer, Lehrer und Schüler nach.

Die Ergebnisse ihrer Recherchen wird sie an diesem Abend vorstellen. Alle Interessierten sind eingeladen.