Den Helfern Mut und Kraft geben

Homburg/St. Ingbert. Ehrenamt leistet einen elementaren, unbezahlbaren Dienst am Nächsten und damit einen Beitrag zu einer menschenfreundlichen Gesellschaft. Diesen Dienst in der Caritas, in Gemeinden, Verbänden, Vereinen, Einrichtungen und Initiativen unterstützt der Caritasverband für die Diözese Speyer in vielfältiger Weise

Homburg/St. Ingbert. Ehrenamt leistet einen elementaren, unbezahlbaren Dienst am Nächsten und damit einen Beitrag zu einer menschenfreundlichen Gesellschaft. Diesen Dienst in der Caritas, in Gemeinden, Verbänden, Vereinen, Einrichtungen und Initiativen unterstützt der Caritasverband für die Diözese Speyer in vielfältiger Weise. Zum Caritastag im Dekanat Saarpfalz, der vom Caritas-Zentrum Saarpfalz organisiert wurde, trafen sich mehr als 500 Ehrenamtliche aus der gesamten Diözese Speyer im Homburger Saalbau (wir berichteten kurz). Im Mittelpunkt des 15. Caritastages standen die wachsende Armut sowie verschiedene Gruppenangebote. Der Caritastag solle "ein Tag der Begegnung und des Erfahrungsaustausches" sein, erklärte Caritasdirektor Alfons Henrich. Darüber hinaus wolle man den ehrenamtlichen Mitarbeitern mit dieser Veranstaltung Danke sagen und der Öffentlichkeit zeigen, wie "vielfältig und lebendig die ehrenamtliche Caritasarbeit in den Gemeinden und Einrichtungen in unserer Diözese ist", fügte Henrich hinzu. "Der Caritastag gibt den Ehrenamtlichen neuen Mut und Kraft. Sie spüren, dass sie nicht allein stehen." Eröffnet wurde der Tag mit einem Referat von Eva Maria Schuster von der Katholischen Fachhochschule Mainz, die sich mit dem Thema "Einmal unten, immer unten?" mit dem Lebensgefühl benachteiligter Menschen beschäftigte. In einer Gesprächsrunde wurden die Erfahrungen und verschiedenen Perspektiven der Armut vertieft. Zudem lieferten mehrere Gruppenangebote, die im Saalbau, im Diakoniezentrum Haus am Schlossberg, im Pfarrheim St. Michael und im Siebenpfeifferhaus stattfanden, Impulse für ehrenamtliches Engagement. Unter dem Titel "Was man fürs Ehrenamt weiß - und was man wissen sollte" konnte man sich über ehrenamtliche Arbeit informieren.Wer Lust und Laune hatte, beteiligte sich am offenen Singen oder machte bei meditativen und geselligen Tänzen mit. Abgerundet wurde das abwechslungsreiche Programm mit der Besichtigung der Schlossberghöhlen und des Römermuseums in Schwarzenacker sowie einem Stadtrundgang. Für Jürgen Grötschel, Leiter des Caritas-Zentrums Saarpfalz, war es eine gelungene Veranstaltung. Nach St. Ingbert vor zehn Jahren sei das Dekanat Saarpfalz zum zweiten Mal Gastgeber des Caritastages. Mit 130 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern stellte man auch die größte Gruppe. Beschlossen wurde der Tag mit einer von Weihbischof Otto Georgens gestalteten Eucharistiefeier in der Pfarrkirche St. Fronleichnam.