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Das neue Radwegekonzept für die Stadt Homburg wird später fertig

Verbesserung für Radler in Homburg geplant : Neues Radwegekonzept kommt erst im Frühjahr

In Homburg ist bekanntlich seit einiger Zeit ein Radwegekonzept in Arbeit, in dem umfassend Vorschläge für den Alltagsradverkehr erarbeitet werden sollen. Ende des vergangenen Jahres 2020 sollte hier etwas vorliegen, so hatte es das beauftragte Planungsbüro angepeilt (wir berichteten).

Leider habe sich die Coronakrise auch auf das Radwegekonzept der Stadt Homburg ausgewirkt und zu zeitlichen Verzögerungen geführt, teilte die städtische Pressestelle jetzt auf Nachfrage mit. Mit der ausführenden Agentur habe sich die Stadtverwaltung Homburg dahingehend verständigt, dass bis März/ April das Konzept fertiggestellt und dann dem Ausschuss vorgestellt werden soll, hieß es zum weiteren Vorgehen.

Was dann anschließend von den Inhalten des Konzept beschlossen und gegebenenfalls auch umgesetzt werden soll, sei dann eine Entscheidung der Gremien, unterstrich die Verwaltung.

Zwischenzeitlich ist allerdings – auch ohne fertiges Konzept – schon einiges passiert in der Stadt, das es Fahrradfahrern leichter machen soll, zum Beispiel die Öffnung einiger Einbahnstraßen in Gegenrichtung für Radler, doch dass es hier noch viel zu tun gibt, dürfte allen klar sein.

Das Radfahren hatte vor allem im ersten Lockdown im vergangenen Frühjahr und im Sommer einen Aufschwung erfahren. Zum Teil waren Fahrradabteilungen praktisch leergefegt. Viele stiegen aufs Fahrrad um. In den kälteren Monaten nutzen zwar weniger Menschen das Rad, doch das liegt am Wetter, dem man zwar trotzen kann, was aber nicht jeder möchte. Grundsätzlich wird aber auf dem Rad nur derjenige langfristig bleiben, wer angenehm und vor allem sicher fahren kann. Damit das passiert, braucht es viele Veränderungen. Radwege sind oft in schlechtem Zustand, Kreuzungen und große Straßen für Radler extrem gefährlich.

In dem angekündigten Konzept für die Stadt Homburg soll es auch um Grundsatzfragen gehen, dazu gehören: Wie bekommt man die Stadtteile ans Zentrum angebunden? Wie lässt sich Radverkehr auf Achsen so bündeln, dass sich größere bauliche Veränderungen auch lohnen? Und natürlich steht die Sicherheit im Fokus. Dazu hat man sich Knotenpunkte angeschaut, also etwa Kreisverkehre und Kreuzungen, um zu sehen, wo die Radverkehrsführung schlecht ist, hieß es dazu vom Planungsbüro.