Das kleine Dombuch ist wieder da

Speyer/Homburg. Wer sich für mittelalterliche Baukunst interessiert, kommt an dem imposanten Bau des Doms zu Speyer nicht vorbei. Er ist seit seiner Erbauung im Jahr 1025 ein Wahrzeichen der Christenheit und ist nach der Zerstörung der Abtei Cluny die größte erhaltene romanische Kirche Europas

Speyer/Homburg. Wer sich für mittelalterliche Baukunst interessiert, kommt an dem imposanten Bau des Doms zu Speyer nicht vorbei. Er ist seit seiner Erbauung im Jahr 1025 ein Wahrzeichen der Christenheit und ist nach der Zerstörung der Abtei Cluny die größte erhaltene romanische Kirche Europas.Das "Kleine Dombuch" aus der Feder des ehemaligen Domdekans Bruno Thiebes (1906 bis 1993) liegt jetzt in der 13. Auflage vor. Das bereits 1980 in erster Auflage erschienene Buch wurde in den erforderlichen Teilen aktualisiert, mit entsprechendem Bildmaterial ergänzt und durch den Dombauverein neu herausgegeben. Die 13. Auflage wurde von Professor Hans Ammerich, dem Leiter des Bistumsarchivs, bearbeitet. Die vorherige Ausgabe stammte aus dem Jahr 2008 und war in den vergangenen Wochen restlos ausverkauft, hieß es.

Für die Neuauflage des 64 Seiten umfassenden Buches, das sich als Einführung in Geschichte, Bau und Bedeutung des Domes zu Speyer versteht, erfolgte eine Erweiterung des Abschnitts über die Katharinen- beziehungsweise Reliquienkapelle des Domes. Aktualisiert wurden die Daten zur Geschichte der Kathedrale, unter anderem im Hinblick auf die Seligsprechung des Priesters, Ordensgründers und Sozialreformers Paul Josef Nardini (1821 bis 1862) im Jahr 2006 sowie die Feierlichkeiten anlässlich des 950. Domweihe-Jubiläums im vergangenen Jahr. Besonders weist der Dombauverein auch auf das von Domkantor Christoph Keggenhoff verfasste Kapitel über die beiden neuen Seifert-Orgeln hin. Das "Kleine Dombuch", seit vielen Jahren ein Verkaufsschlager bei vielen Besuchern der Speyerer Kathedrale, wurde inzwischen über zehntausend Mal verkauft und ist daher zu einer bedeutenden Einnahmequelle des Dombauvereins geworden, teilt der mit. Durch den Verkauf dieses Buches unterstützt der Verein die Domsanierung.

Zu erwerben ist der Domführer in einigen Speyerer Buchhandlungen sowie im Dompavillon. red