Das Ende der Dauer-Baustelle

Homburg. Schilder mit Warnblinkern sollen es an diesem Samstag, 22. November, allen Autofahrern noch mal ganz deutlich machen: Die Homburger Kaiserstraße ist nun keine Einbahnstraße mehr, sondern kann in beide Richtungen befahren werden

Homburg. Schilder mit Warnblinkern sollen es an diesem Samstag, 22. November, allen Autofahrern noch mal ganz deutlich machen: Die Homburger Kaiserstraße ist nun keine Einbahnstraße mehr, sondern kann in beide Richtungen befahren werden. "Wir sind froh, dass hier endlich alles fertig ist", sagt Homburgs städtischer Beigeordneter Rüdiger Schneidewind (Foto: Markus Heitz) angesichts des Endes einer zähen Dauer-Baustelle, deren Abschluss sich immer wieder hinzog. Vor gut zwei Jahren habe hier alles mit Kanalarbeiten angefangen. Auch nach der Einweihung am 21. Oktober musste noch weiter gewerkelt werden. 2,27 Millionen Euro teuer war das Gesamtprojekt, das Land steuerte rund 1,2 Millionen Euro, 75 Prozent der so genannten zuwendungsfähigen Kosten von 1,58 Millionen, bei. Nun bleiben noch Details: Im Frühjahr werde die bislang aufgebrachte Farb-Markierung ersetzt durch eine Kunststoff-Markierung, die auf stark befahrenen Straßen üblich sei, da Farbe sich hier schnell abnutze. Ein etwas komplexeres Problem sind da die Ampeln, deren Schaltung nun noch optimal aufeinander abgestimmt werden müsse. Zwar sei die neue Ampel Mühlgraben/Mainzerstraße schon einmal kurz in Betrieb gewesen, doch habe sich herausgestellt, dass dies so nicht funktioniere - trotz vorheriger Simulationen. Derzeit werde an der richtigen Abstimmung der neuen Ampel und der Anlage Richard-Wagner-Straße/Mainzerstraße gefeilt. Es habe Verkehrsprobleme gegeben für Autofahrer, die aus Richtung Bruchhof in die Mainzer-/Kaiserstraße einbiegen wollten, erläutert Schneidewind. Das Ganze zieht möglicherweise noch etwas weitere Kreise: Dieses Ampel-Abstimmungs-Problem könnte sich eventuell auch auf die "Grüne-Welle-Phase" in der gesamten Richard-Wagner-Straße auswirken. "Das müssen wir genau beobachten. Wir bitten die Bevölkerung um ihre Hilfe", sagt der Beigeordnete. Bürger, die etwas beobachten oder Anregungen haben, sollten sich melden, Telefon (06841) 101130. Erleichtert ist Schneidewind aber nicht nur, weil hier eine lange Baustellen-Phase zu Ende geht. "Wir sind froh, dass wir richtig gelegen haben: Eine Spur pro Richtung reicht aus", unterstreicht er. Außer in den Vollsperrungs-Phasen habe es keine Verkehrsprobleme gegeben. In der anderen Zeit wurde der Verkehr einspurig an der Baustelle vorbeigeführt.