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Das denken eine Mutter und ein Experte über Coronatests an Schulen

Corona-Schnelltests an Grundschulen in Homburg : Corona-Schnelltests: So sieht es eine Mutter

Sie hat zwei Kinder an einer Homburger Grundschule, ist selbst Krankenschwester, kennt Coronatests daher aus eigener Erfahrung, da auch sie regelmäßig überprüft wird. Wie hält sie – ihren Namen möchte sie nicht veröffentlicht sehen – vom freiwilligen Testangebot an Grundschulen?

„Es ist nicht verkehrt, aber man müsste wirklich alle ins Boot holen.“ Denn so wie es jetzt praktiziert werde, könne es durchaus zu einer falschen Sicherheit führen. Schließlich seien nicht alle Schüler dabei. Das führe dazu, dass man zwar von einem Teil eine vorsichtige Gewissheit habe, dass sie nicht infiziert sind, vom anderen Teil aber nicht. Auch seien zwei Tests pro Woche „ziemlich viel“, dann lieber ein Test, aber für alle. Und letztlich wären gerade für die Kleinen alternative Tests besser.

Zum Hintergrund: Im baden-württembergischen Tübingen werden beispielsweise seit Wochen bereits Schnelltests eingesetzt, die unter Aufsicht leicht selbst gemacht werden können. Seit dem Wochenende sind überall in Deutschland erste Schnelltests zur Selbstanwendung in den Handel gekommen. Generell gilt bei Schnelltests: Das Ergebnis ist eine Momentaufnahme, und wer negativ ist, hat dennoch keine hundertprozentige Garantie dafür, dass er wirklich keine Sars-Cov-2-Viren in sich trägt.

Ihre eigenen beiden Kinder (erste und dritte Klasse), so die Homburger Mutter, seien was die üblichen, jetzt noch praktizierten Tests angehe, „ziemlich taff, unheimlich ist es ihnen nicht, sie haben gleich gesagt: sie machen das“. Aber sie kennen es „ja auch von mir, wenn ich ihnen erzähle, dass ich das ja auch mache und getestet werde“. Aber es gebe eben auch ängstliche Kinder, die Charaktere seien unterschiedlich. „Das ist ja normal.“