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Corona-Zahlen an Uni-Klinik Homburg unverändert

Covid-19 : Corona-Zahlen an Uni-Klinik Homburg unverändert

Am Universitätsklinikum des Saarlandes in Homburg (UKS) gibt es derzeit 13 Fälle mit Corona-Infektionen, einen verstorbenen Patienten und einen geheilten Beschäftigten im Zusammenhang mit Covid-19.

Bei sechs Beschäftigten und sieben Patienten des UKS liegt eine bestätigte Corona-Infektion vor. Dies geht aus einer aktuellen Information des UKS von gestern Abend hervor. Die Zahl der infizierten Beschäftigten und Patienten hat sich damit zum Vortag nicht verändert. Landesweit sind 540 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet.

Am Montag waren nach Angaben von Regierungssprecher Alexander Zeyer fünf Corona-Notfallpatienten aus der ostfranzösischen Region Grand Est im Universitätsklinikum eingeliefert worden, nachdem das Saarland der benachbarten Region am Sonntag Unterstützung bei der Behandlung von Patienten zugesagt hatte. Weitere Covid-19-Patienten aus Grand Est würden nicht erwartet. Das Saarland hatte sich zur Aufnahme von fünf Kranken bereiterklärt.

Ein Kinderarzt aus Homburg war der erste bestätigte Corona-Fall im Saarland. Anfang März wurde bei ihm das neuartige Corona-Virus nachgewiesen. Wie das UKS am Montag mitgeteilt hatte, verlief die Erkrankung bei dem Oberarzt der Kinderklinik sehr milde. Es geht ihm demnach wieder gut, er gilt als geheilt.

Am Freitag war im UKS der erste Patient im Zusammenhang mit dem neuartigen Coronavirus gestorben. Dabei handelte es sich nach Informationen der Saarbrücker Zeitung um einen über 80 Jahre alten Mann. Er hatte schwere Vorerkrankungen. und lag auf einer onkologischen Station der Uniklinik. Der nach dem Tod durchgeführte Corona-Test erbrachte am Samstag ein positives Ergebnis.

Zum UKS in Homburg gehören 30 Kliniken und 20 Institute. Jährlich werden hier über 50.000 Patienten stationär und über 200.000 ambulant behandelt. Nach eigenen Angaben arbeiten über 600 Ärzte und rund 2.000 Pflegekräfte beim UKS.